FUSSBALL

Chef des VfB Speldorf stellt sich vor Trainer Olaf Rehmann

Ein nachdenklicher Olaf Rehmann. Innerhalb des Vereins spürt der VfB-Trainer aber die Unterstützung.

Ein nachdenklicher Olaf Rehmann. Innerhalb des Vereins spürt der VfB-Trainer aber die Unterstützung.

Foto: Heinrich Jung / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Trotz sechs Spielen ohne Sieg stellt sich der Vorsitzende des VfB Speldorf vor den Trainer. Er bittet weiter um Geduld und ist gegen Panikmache.

Seit nunmehr sechs Spielen haben die Fußballer des VfB Speldorf nicht mehr gewonnen, sind in dieser Zeit aus dem Kreispokal geflogen und stecken seit der üblen 0:4-Niederlage in Wermelskirchen am Sonntag mehr denn je in Abstiegsgefahr. Der Vereinsvorsitzende Klaus Wörsdörfer bittet weiter um Geduld und stellt sich vor Trainer Olaf Rehmann.

„Unsere einzige Vorgabe vor der Saison war es, den Verein zu festigen“, warnt der Vereinschef vor falschen Erwartungshaltungen. Es ginge einzig und allein darum, die Mannschaft in der Liga zu halten. Mehr sei für den VfB in seiner aktuellen Situation einfach nicht drin. „Dass es nicht einfach wird, war uns klar“, so Wörsdörfer.

Vorgabe war nicht der Pokalsieg

Trainer Rehmann hatte sich in der vergangenen Woche die Kritik einiger VfB-Fans nach dem Pokal-Aus beim Bezirksliga-Spitzenreiter Viktoria Buchholz zugezogen, weil er aus ihrer Sicht zu viele von den ganz jungen Spielern eingesetzt hatte. Auch die Wechsel im Derby gegen Mintard wurden kritisch gesehen. „Die Jungs brauchen aber Spielpraxis, weil wir sie nicht plötzlich in wichtigen Spielen ins kalte Wasser werfen können“, begründete Rehmann seine Aufstellung.

„Klar ist das ärgerlich, wenn man schon so früh aus dem Pokal ausscheidet, aber wir haben dem Trainer nicht die Vorgabe gemacht, den DFB-Pokal zu gewinnen“, schmunzelt der Vereinsvorsitzende Wörsdörfer.

Wörsdörfer hat noch keine Angst vor dem Abstieg

Seiner Meinung nach habe der Verein die jetzige Situation immer klar kommuniziert. „Wir mussten einen komplett neuen Kader zusammenstellen und da muss man dann auch mal Geduld haben und darf nicht in Panik verfallen“, findet Wörsdörfer.

Gleichwohl wisse der Verein und auch die Mannschaft, dass in den kommenden Spielen Punkte geholt werden müssen. Angst vor dem Abstieg hat Wörsdörfer noch nicht. „Im Moment kann ich gut schlafen“, so der Vorsitzende.

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