Sportfest

100 Jahre MSB: Turnen, Kampfsport, Football und vieles mehr

Die Jiu-Jitsu-Kämpfer von Takeda Mülheim präsentierten ihren Klub beim Sportfest der Vereine in der Innogy Halle.

Die Jiu-Jitsu-Kämpfer von Takeda Mülheim präsentierten ihren Klub beim Sportfest der Vereine in der Innogy Halle.

Foto: Heinrich Jung / FUNKE Foto Services

Mülheim.  100 Jahre Mülheimer Sportbund: Rund 250 Aktive sorgten für dreieinhalb Stunden abwechslungsreiche Sportunterhaltung in der Innogy Halle.

Gerade noch liefern sich die Jugendlichen des TSV Heimaterde auf vier Badmintonfeldern rasante Ballwechsel, doch kurze Zeit später sind schon Kinder und Jugendlichen des KTV Ruhr-West beim Trampolinturnen zu sehen, wie sie durch die Lüfte der Innogy Halle fliegen. Zum 100-jährigen Bestehen des Mülheimer Sportbundes präsentiert der Bund einen Auszug der Vielfalt an Sport- und Bewegungsangeboten Mülheims. Bei dem abwechslungsreichen Programm, das Zuschauer von den Rängen aus beobachten, ist für jeden Sportgeschmack etwas dabei.

Beim Stopptanz macht die ganze Halle mit

Die Eröffnungsshow der Kinder des TSV Heimaterde und des SV Heißen holt die Zuschauer und Sportbegeisterten direkt aus den Sitzen. Beim Stopptanz hüpfen nicht nur die Kinder auf den Rängen mit, sondern auch die Eltern machen mit.

Über dreieinhalb Stunden sorgen die rund 250 Aktiven – vom Kindergartenalter bis in den Seniorenbereich für Abwechslung und Action. So zum Beispiel sorgt der Zusammenschluss der drei Kampfsportvereine Bujindo, Styrumer TV, Buschido für besonders großes Staunen bei den Zuschauern. Mit einem Hechtsprung und anschließender Rolle springen die Kampfkünstler sogar über Schultische. Untermalt wird das Geschehen musikalisch von „Eye Of The Tiger“. Ein Tiger ist zwar nicht dabei, doch zirkusreif ist die 15 minütige Aufführung schon.

„Mich beeindrucken besonders akrobatische Einlagen wie wir sie gerade gesehen haben“, sagt Michael Cremer. „Was man für eine Körperspannung für die Kunststücke braucht, ist unglaublich.“

Spektakuläre Zweikämpfe mit Messern und Stöcken

Weiter geht es mit einstudierten Choreografien und Kämpfen. Mit Messern und Kampfstöcken werden Schläge ausgeführt, vom Gegner geblockt und gekontert. Verdrehte Arme, Überschläge und gezielte Tritte lassen das Publikum staunen. Laute Kampfschreie und das dumpfe Knallen beim Aufprall auf die harten Matten schallen durch die Halle. Verletzte gibt es aber nicht. Denn alle Schläge und jeder Aufprall sei einstudiert, erklärt Trainer Andre Rasche, der selber den vierten Dan im Jiu Jitsu und den zweiten Dan Jiudo hat.

Mit Kuchen, frisch gebackenen Waffeln und Bockwürstchen können sich die Akrobaten, Kampfsportler und Co. belohnen.

Wilfried Cleven, Vorsitzender des Sportbundes ist zufrieden mit den Aufführungen und den zahlreich erschienenen Leuten. Nur einen Wunsch hätte er noch gehabt: „Am liebsten hätten wir das Jubiläum natürlich auf und am Wasser gefeiert, um den vielen Wassersportvereinen auch die Möglichkeit zu bieten sich zu präsentieren“, sagt er.

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