Handball / Verbandsliga

HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen heißt der klare Favorit

Eric Schwarz (rechts) will gegen das Schlusslicht TV Korschenbroich II unbedingt zwei Punkte einfahren. Foto:Oleksandr Voskresenskyi

Eric Schwarz (rechts) will gegen das Schlusslicht TV Korschenbroich II unbedingt zwei Punkte einfahren. Foto:Oleksandr Voskresenskyi

Moers.   Handball-Verbandsligist HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen empfängt das Tabellenschlusslicht und den designierten Absteiger TV Korschenbroich II.

Die HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen hat sich zuletzt mit sehr schwankenden Vorstellungen präsentiert. Nach drei überzeugenden Auftritten folgten zuletzt zwei schwächere Darbietungen. Die Menzel-Schützlinge sind seitdem um Konstanz bemüht. Ausreden gibt es diesmal aber nicht: Die Verbandsliga-Handballer empfangen im Albert-Einstein-Gymnasium das Tabellenschlusslicht und den designierten Absteiger TV Korschenbroich II.

Die Gäste machen eine schwere Saison durch. Der Verein hatte von Beginn an großes Verletzungspech zu beklagen. Zudem ist sowohl die Qualität wie Quantität des Kaders nicht so breit gestreut, um personelle Missstände über einen längeren Zeitraum aufzufangen. Korschenbroich hat mit überschaubaren 3:35 Punkten schon frühzeitig in der Saison den Kontakt zur Konkurrenz verloren.

Verletzungspech

„Bei uns war von Anfang an der Wurm drin“, weiß TVK-Trainer Tom Strack. „Das große Verletzungspech hat sich wie ein Roter Faden durch die gesamte Spielzeit gezogen. Wir haben uns mittlerweile mit der Situation abgefunden, wollen die Meisterschaft aber mit Anstand zu Ende bringen und den einen oder anderen Gegner noch ärgern.“

Vennikel ist von seinen vorhandenen Fähigkeiten ganz klar fähig, diesen Gegner aus Korschenbroich deutlich in die Schranken zu weisen. Aber die HSG-Truppe war dazu zuletzt gleich zweimal nicht in der Lage. Gegen Kapellen und Kaldenkirchen traten alte und ungeliebte Schwächen wieder in den Vordergrund. Die Spieler konnten den Spannungsbogen nicht aufrechthalten, ließen unverständlicher Weise in ihrem Bestreben nach, gingen zusätzlich gerade mit den Torchancen viel zu schludrig um.

„Wir sollten den Anspruch haben diesen Gegner, egal mit welcher Besetzung, zu schlagen“, betont HSG-Trainer Helmut Menzel. „Aber meine Mannschaft muss auch an einigen Stellschrauben drehen, schnellstmöglich die nötige Einstellung finden.“ Der Einsatz von Kevin Wiedemann (Fuß) ist fraglich.

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