Westfalenpokal

Wiedersehen für BSV Menden und TuS Langenholthausen

Die Mendener Fraktion ist zufrieden: Vorsitzender Dirk Henneböhl, Kevin Hines junior und BSV-Trainer Kevin Hines.

Die Mendener Fraktion ist zufrieden: Vorsitzender Dirk Henneböhl, Kevin Hines junior und BSV-Trainer Kevin Hines.

Foto: Tim Cordes / WP

Kaiserau.  Ein Westfalenligist und ein ehemaliger Iserlohner gastieren im Westfalenpokal im Hönnetal.

Zwei Wiedersehen gibt es für die heimischen Vertreter im Westfalenpokal in der ersten Runde des Wettbewerbs. Der TuS Langenholthausen darf sich über einen klassenhöheren Gegner freuen.

Die Gegner

Der BSV Menden empfängt den Lüner SV mit dem ehemaligen Iserlohner Trainer Christian Rempel. „Das ist ein sehr schönes Los für uns“, freut sich BSV-Vorsitzender Dirk Henneböhl nach der Auslosung. „Für uns ist es immer schön gegen Mannschaften zu spielen, gegen die man in der Meisterschaft nicht antritt“, ergänzt Mendens Trainer Kevin Hines. Gutes Omen für die Mendener: Hampel konnte im Huckenohl noch nie gewinnen.

Ein Wiedersehen feiern auch die Fußballer des TuS Langenholthausen. Die Mannschaft vom Düsterloh empfängt den Westfalenligisten SG Finnentrop/Bamenohl mit Philipp Fischer. Der Bruder des Langenholthausener Torjägers Falk Fischer wechselte im Sommer ans Bamenohler Schloss. „Wir freuen uns darauf. eine höherklassige Mannschaft zu empfangen und natürlich auf das Wiedersehen mit Philipp“, kommentiert Langenholthausens Vorstandsmitglied Siggi Dohalt das Los. Gespielt wird die erste Runde zwischen dem 28. Juli und dem 15. August. Die genaue Terminierung steht noch aus. Empfohlen wird den Vereinen, dass die Erstrundenpartien noch vor dem Saisonstart der Meisterschaft am Sonntag, 11. August stattfinden werden.


Wer nimmt sonst teil?

Insgesamt 64 Mannschaften kämpfen um den Verbandspokal und den damit verbundenen Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals. Titelverteidiger ist der SV Rödinghausen (Regionalliga West). Klassenhöchster Verein ist Preußen Münster (Dritte Liga), nachdem die Sportfreunde Lotte im vergangenen Jahr abgestiegen sind. Neben den Dritt- und Regionalligisten aus dem Gebiet des FLVW nehmen am Wettbewerb die besten fünf Oberligisten, die Meister der Bezirks-, Landes- und Westfalenliga teil, sowie die Kreispokalsieger aus den einzelnen Kreisen. Aufgefüllt wird das Teilnehmerfeld mit Mannschaften aus den Kreisen Bochum, Dortmund und Recklinghausen, den größten Kreisen im Gebiet des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen.

Wie funktioniert der Modus?

Die ersten beiden Runden sind aufgeteilt in zwei Gruppen, um den Vereinen lange Anfahrten zu ersparen. So sind die Mannschaften aus Ostwestfalen und dem Münsterland in einer Gruppe, in der zweiten die Vertreter aus Südwestfalen und dem Ruhrgebiet. In den ersten drei Runden gilt der klassische Pokalmodus, der klassentiefere Verein hat Heimrecht. Ab der dritten Runde fällt dieser Vorteil für die Mannschaften weg, stattdessen kann in diesen Runden auch der klassenhöhere Verein Heimrecht haben. Einzige Ausnahme ist Eintracht Coesfeld. Der Absteiger hat als A-Kreisligist immer Heimrecht. Neu ist in diesen Jahr, dass es nach 90 Minuten keine Verlängerung mehr geben wird, sondern direkt ein Elfmeterschießen folgt. „Wir haben damit auf die Auflagen vieler Städte und Gemeinden reagiert. Wenn man ehrlich ist, dann finden es die Zuschauer bei Pokalspielen auch besser, wenn es direkt ein Elfmeterschießen gibt“, erklärt Pokalspielleiter Klaus Overwien.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben