Fußball

Langenholthausen Trainer Uli Mayer freut sich auf Landesliga

Voll konzentriert: TuS Langenhoithausens Trainer Uli Mayer hat sich beim Trainingsauftakt seiner Mannschaft in der Düsterloh-Arena auf den Boden gesetzt und beobachtet seine Spieler bei der ersten Einheit in der Vorbereitung für die bevorstehende Saison.

Voll konzentriert: TuS Langenhoithausens Trainer Uli Mayer hat sich beim Trainingsauftakt seiner Mannschaft in der Düsterloh-Arena auf den Boden gesetzt und beobachtet seine Spieler bei der ersten Einheit in der Vorbereitung für die bevorstehende Saison.

Foto: Dietmar Reker

Langenholthausen.   Für Trainer Mayer gibt es auch in der höhere Spielklasse nur eine Option: Vollgas-Fußball. Die Vorbereitung ist gestartet.

Alles auf Null. Nach der historischen Bezirksliga-Saison, die mit 86 von 90 möglichen Punkten auf der Abschlusstabelle endete, geht es für die Fußballer des TuS Langenholthausen mit der Vorbereitung auf die erste Landesligasaison der Vereinsgeschichte los. Trainer Uli Mayer kann seine Vorfreude auf die bevorstehende Spielzeit im Gespräch mit der WESTFALENPOST nicht verbergen. Auch, wenn die Staffel nur 15 Mannschaften umfasst.

Frei nach Jürgen Marcus könnte man sagen: „Eine neue Liga ist wie ein neues Leben.“ Mit welcher Zielsetzung geht der TuS Langenholthausen in diese neue Saison?

Uli Mayer: Unser Ziel kann nur lauten, erst einmal in der Liga anzukommen und die Klasse zu halten. Das ist die erste Aufgabe, die wir haben. Dann schaue ich nach dem zehnten Spiel mal, wo wir stehen. Das ist unsere Vorgabe, aber erst einmal ankommen ist wichtig.

Stichwort „ankommen“: Die Mannschaft hat in der vergangenen Saison bewiesen, dass sie landesligatauglich ist. Wie schwer wird es nun werden, diese Saison hinter sich zu lassen und wieder bei Null anzufangen?

Ich glaube, dass das nicht schwer sein wird. Wir konnten uns lange darauf vorbereiten, dass wir Landesliga spielen. Für uns ging es ja in den letzten Wochen der Saison nur noch darum, ungeschlagen vorneweg zu ziehen. Das haben wir geschafft, und so konnten wir uns entsprechend auch auf die Landesliga vorbereiten. Die letzte Saison ist jetzt erledigt, Feierabend! Wir bereiten uns jetzt auf die neue Herausforderung vor und freuen uns darauf, in der Landesliga zu spielen.

Ist Langenholthausen schon bereit für die Landesliga?

Bei der Sauerländer Fußballnacht habe ich schon gesagt, dass nicht nur Mannschaft und Trainer, sondern der ganze Verein in der Landesliga ankommen muss. Das ist hier oben für den TuS was Neues. Du spielst jetzt mit Schiri-Gespann, das hat auch noch einmal eine neue Qualität.

Eine Qualität, die der Spielweise Ihrer Mannschaft entgegenkommen sollte...

Das hilft uns auf jeden Fall, weil unsere Mannschaft gerne sehr hoch steht und auf Abseits spielt. Da hatten wir letztes Jahr schon mal unglückliche Schiedsrichterentscheidungen. Aber wenn man alleine ist, sind manche Sachen auch schwer zu erkennen.

Bleiben wir noch einmal beim „Ankommen“. Der TuS Langenholthausen hat vier externe Zugänge verpflichtet. Welche Erwartungen haben Sie an die Neuen?

Von Matthes Schröder erwarten wir uns natürlich Qualität im hinteren Bereich. Er soll unsere Mannschaft mitorganisieren. Jannik Hülsmann ist ein Spieler für unseren Offensivbereich, der das Spiel durch die Mitte weiter nach vorne bringen wird. Jannik kann variabel spielen, was eine sehr große Qualität von ihm ist. Dann haben wir mit Tim Schulte-Schmale einen jungen Spieler für die Offensive bekommen, der die Außenbahnen beleben wird und mit Felix Schulte-Weber haben wir einen Backup für Tim Rademacher bekommen. Tim wird sich noch in einigen Spielen für Furore sorgen, davon bin ich fest überzeugt. Die Jungs die wir bekommen haben, sind auch Spieler, die wir brauchen werden und unseren Kader weiter aufwerten werden.

Tim Schulte-Schmale kommt von der SG Balve-Garbeck. Seine Verpflichtung kam sehr spät. Wie kam es zu dem Last-Minute-Transfer?

Das stimmt, das ist ein ganz später Transfer. Durch ein tolles Gespräch das wir mit ihm hatten, hat sich das noch einmal ergeben. Wir konnten den Jungen noch einmal animieren, zwei Klassen höher zu spielen und ihm das schmackhaft machen. Klar ist das für die SG ärgerlich, kurz vor Toresschluss noch einen ihrer Stammspieler zu verlieren, das wissen wir auch. Der Verein hat sich aber sehr gut verhalten und dem Spieler keine Steine in den Weg gelegt.

Blicken wir auf die Vorbereitung: Wo legen Sie die Schwerpunkte?

Ich habe den Jungs einige Hausaufgaben mitgegeben, um sich konditionell in der Sommerpause schon einmal vorzubereiten. Natürlich werden wir auch mit Konditions- und Krafteinheiten weitermachen. Es ist wichtig, dass wir konzentriert arbeiten, vor allem auch im taktischen Bereich.

Es gibt Aufsteiger, die mit attraktiven Offensivfußball aufsteigen und dann zu der Erkenntnis kommen, dass sie eine Liga höher ruhiger und defensiver spielen müssen. Welche Strategie wird Ihre Mannschaft verfolgen?

Wir werden weiter Vollgas spielen, etwas anderes können wir auch gar nicht. Dazu haben wir die Spieler und diese Idee haben wir jetzt seit Jahren verfolgt. Aber wir haben ja nicht nur guten Offensivfußball gespielt, sondern auch in der Defensive gut gestanden und gegen den Ball gearbeitet. Auswärts haben wir nur neun Gegentore bekommen. So wollen wir uns weiter konstant und stabil halten.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben