Trainerwechsel

DJK Bösperde: Handballer mit einem neuen Trainer

Die Handballer der DJK Bösperde beim ersten Aufeinandertreffen mit ihrem neuen Trainer Hendrik Ernst (vorne links). Bei einem Grillabend geht es für den „bunten Haufen“ vor allem darum, sich kennenzulernen und nach einem stressigen Saisonfinale abzuschalten.

Die Handballer der DJK Bösperde beim ersten Aufeinandertreffen mit ihrem neuen Trainer Hendrik Ernst (vorne links). Bei einem Grillabend geht es für den „bunten Haufen“ vor allem darum, sich kennenzulernen und nach einem stressigen Saisonfinale abzuschalten.

Foto: Frank Saul

Menden.  Hendrik Ernst trainiert ab sofort den Landesligisten. Nach dem Klassenerhalt in der Relegation möchte es das Team nächste Saison besser machen.

In dieser Woche hat beim Handball-Landesligisten DJK Bösperde eine neue Zeitrechnung begonnen. Der neue Trainer Hendrik Ernst tauschte sich erstmals mit seinen neuen Schützlingen im Rahmen eines Grillabends aus, um ihnen anschließend noch einige freie Tage zu gewähren. „Das ist einfach notwendig. Man sieht den Jungs an, dass die vergangene Saison mit der anschließenden Relegation viel Kraft gekostet hat“, sagt Hendrik Ernst.

Mannschaft mit viel Potential

Der neue Coach mag aber auch nicht mehr lange zurückblicken. „Es ist für diesen Verein wichtig, dass der Klassenerhalt geschafft wurde. Jetzt schauen wir nur noch nach vorne“, sagt der 41-Jährige. Der Coach ist von seiner neuen Truppe überzeugt. „Das ist eine junge Mannschaft mit sehr viel Potential. Jetzt geht es erstmal darum, dass wir wieder mehr Kontinuität und Stabilität in die Mannschaft bekommen. Das war ja in der vergangenen Saison nicht der Fall“, so Ernst. Wobei der neue Trainer sein neues Team aus der Kritik nimmt. „Ich habe selten eine Mannschaft erlebt, die so mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte. Da sind ja Spieler monatelang ausgefallen“, so Hendrik Ernst. Als Beispiele dienen da Julius Butzek und Max Wergen. „Dass sich Max Wergen in der Relegation so in den Dienst der Mannschaft gestellt hat, war schon sensationell. Ich bin froh, dass mir Max als Co-Trainer weiter zur Verfügung steht“, stellt Hendrik Ernst klar.

Gerade die Einstellung seiner neuen Schützlinge bringt ihn schon ein wenig ins Schwärmen. „Ich habe in den Gesprächen mit dem sportlichen Leiter Joshua Schefers und dem Vorsitzenden Holger Seeling schnell gemerkt, dass das ein besonderer Klub ist. Der Anruf der DJK kam zur rechten Zeit“, sagt Ernst. Der Handball-Experte hatte zuletzt nicht als Trainer gearbeitet. Davor war er mehrere Jahre für den Aufschwung beim Oberligisten HTV Hemer mitverantwortlich. „Danach habe ich eine Pause eingelegt. Jetzt freue ich mich auf die neue Aufgabe“, so der neue Teamchef.

Eigene Identität zeigen

Dass ihn in Menden eine andere Handballwelt erwartet, weiß Hendrik Ernst. „Natürlich wollen wir ein Teil von Menden sein. Aber wir wollen auch als DJK Bösperde eine eigene Identität zeigen“, sagt der DJK-Coach. Die Freude auf die Derbys ist auch bei Ernst deutlich zu spüren. „Das sind schon besondere Spiele“, sagt er.

Ab dem 2. Juli geht es dann richtig los mit der Vorbereitung auf die neue Spielzeit. Mit Saisonzielen mag sich Ernst indes nicht beschäftigen. „Ich schaue da lieber von Spiel zu Spiel“, so der DJK-Trainer. Der Kampf um den Klassenerhalt sollte sich nicht wiederholen. „Dafür hat die Mannschaft einfach zu viele Möglichkeiten“, so Ernst.

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