Westfalenpokal

BSV Menden gelingt gegen den SV Schermbeck Historisches

Ayoub Alaiz ärgert sich nach seinem verschossenen Elfmeter.

Ayoub Alaiz ärgert sich nach seinem verschossenen Elfmeter.

Foto: Dietmar Reker

Menden.  Die Reise ist zuende, doch die Erinnerungen bleiben. Beim BSV Menden sind die Spieler stolz auf das, was sie im Pokal erreicht haben.

Raus mit Applaus! Für die Fußballer des BSV Menden war am Mittwoch Endstation im Westfalenpokal. Im Achtelfinale unterlag man dem Oberligisten SV Schermbeck mit 5:6 nach Elfmeterschießen (1:1/1:0). Doch Enttäuschung über das unglückliche Aus war nicht auszumachen.

„Das war eine richtig coole Reise durch den Pokal. Wir wollten ins Viertelfinale. Aber letztlich hat halt ein Elfmeter gefehlt“, hielt sich bei BSV-Kapitän Tim Kießler und seinen Kollegen die Enttäuschung über das Ende der Reise im Westfalenpokal in Grenzen. „Wir können darauf stolz sein, was wir erreicht haben. So weit ist vorher noch nie eine Mannschaft aus Menden gekommen“, weiß der Mendener Spielführer.

Der Elfmeter-Fehlschluss von Ayoub Alaiz war schon bei der kleinen Kabinenfeier nach Spielschluss kein Thema mehr. „Das hätte auch jeden anderen passieren können“, trösteten Tim Kießler und Co. den Pechvogel.

Favoriten am Rande der Niederlage gehabt

Die Freude über das starke Auftreten gegen ein zwei Klassen höher spielenden Gegner ließen sich die Landesliga-Kicker auch am Tag danach nicht nehmen. „Wir müssen nicht darüber diskutieren, was falsch gelaufen ist. Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht und waren mit einem Oberligisten mehr als auf Augenhöhe“, betont Kießler.

Wobei sich der Oberligist sehr übersichtlich im Huckenohl präsentierte. „Die haben wohl gedacht, die hauen uns mal eben weg Aber wir haben denen das Leben richtig schwer gemacht“, sagte Kießler. In der Tat war das Spiel der Balltreter aus dem Kreis Recklinghausen sehr übersichtlich angelegt. Man versuchte mit langen Bällen die Mendener Deckung auszuhebeln. Dies gelang aber so gut wie gar nicht. Ja und dann fiel Schermbeck durch die Härte und zahlreiche Foulspiele auf. „Die Platzverweise waren schon berechtigt“, sagt der BSV-Kapitän.

Dann schaute man beim heimischen Branchenführer doch noch einmal auf den Westfalenpokal. In der nächsten Runde wird jetzt Schermbeck auf den Sieger aus der Partie des Landesligisten Preußen Espelkamp gegen den Westfalenligisten DSC Wanne-Eickel treffen. „Das wäre durchaus lösbar“, ist Kießler sicher. Für die Kicker aus der Hönnestadt gibt es vom Verband noch ein kleines finanzielles Trostpflaster. Rund 2400 Euro werden vom FLVW überwiesen werden. Tim Kießler blickte da schon nach vorne auf das Meisterschaftsspiel beim SV Hüsten 09 am Sonntag. „Jetzt wollen wir da was holen.“

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