Beachvolleyball

Vor Heim-WM: Bieneck/Schneider auf der Suche nach ihrer Form

Voller Einsatz: Isabel Schneider im Kampf um den Ball.

Voller Einsatz: Isabel Schneider im Kampf um den Ball.

Hamburg/Ottfingen.   In Warschau beginnt am Mittwoch die Generalprobe für die Beachvolleyball-WM in Hamburg. Worauf Isabel Schneider und Victoria Bieneck hoffen.

Dieses Bild sorgte für weltweite Schlagzeilen. Mitten auf der Elbe, vor der Elbphilharmonie, wagte Laura Ludwig mit Partnerin Margareta Kozuch auf einem mit Sand befüllten und von zwei Barkassen in Position gehaltenen Ponton ein Showmatch gegen die Tschechinen Marketá Sluková und Barbora Hermannová, um für die Beach-Volleyball-WM in Hamburg (28. Juni bis 7. Juli) zu werben.

„Die Bilder von der gesamten Aktion sahen cool aus“, sagt auch Isabel Schneider, Beachvolleyballerin aus Ottfingen, die in Hamburg lebt und trainiert. Allerdings gehörten sie und ihre Partnerin Victoria Bieneck während des Fotoshootings nicht zu den unzähligen Zuschauern am Ufer der Elbe. „Wir haben fleißig trainiert“, erklärt die 27-Jährige.

Denn Bieneck/Schneider, amtierende Deutsche Meisterinnen, wollen bei der Heim-WM angreifen – am liebsten in Richtung Medaillen.

In Warschau die Form finden

Allerdings verlief die bisherige Saison auf der World Tour nicht wie erhofft. „In Ostrava haben wir neben der schlechten Platzierung auch nicht gut gespielt. Aktuell bringen wir die Leistung, die wir drauf haben, nicht konstant auf das Feld“, sagt sie. 9, 17, 5, 17, 25 sind die 2019er Platzierungen des Duos.

Ohne Worte: Isabel Schneider und Victoria Bieneck in einem besonderen Interview

„Wir können es. Das haben wir im vergangenen Jahr gezeigt. Und ich bin mir sicher, dass wir dies bald wieder auf den Platz bringen“, sagt Schneider, um lächelnd zu ergänzen: „Am besten bereits in Warschau.“ Dort beginnt am Mittwoch das letzte große Turnier vor der WM.

WM: „Die Gruppe ist machbar“

Bei dieser treffen Bieneck/Schneider in den Gruppenspielen auf Ana Patricia/Rebecca (Brasilien), Elisa/Liliana (Spanien) und Nzayisenga/Judith (Ruanda). „Die Brasilianerinnen sind das Team der Stunde, Spanien wird ein Spiel auf Augenhöhe und Ruanda kennen wir gar nicht. Die Gruppe ist machbar, vor allem mit dem Heimpublikum im Rücken“, sagt Schneider.

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