Wettkampf in Siegburg

Vom Triathlon in den Urlaubsflieger

Die Triathleten des TV Attendorn Tri Time, von links: Yvy Fischer, Lothar Fischer, Manuela Fischer, Mario Kaufmann, Ulrike Pagon

Die Triathleten des TV Attendorn Tri Time, von links: Yvy Fischer, Lothar Fischer, Manuela Fischer, Mario Kaufmann, Ulrike Pagon

Foto: Markus Bock /TVA

Fünf Mitglieder des TV Attendorn Tri Time starteten beim Wettkampf in Siegburg.

Einen Urlaubsantritt mit dem Flugzeug mit einem Triathlon verbinden spart den Anfahrtsweg, dachte sich Yvonne Fischer und nutzte die Gelegenheit in Siegburg, unweit vom Flughafen Köln/Bonn, auf der Volksdistanz zu starten.

In der letzten Startgruppe des Tages durfte sie zusammen mit Vereinskamerad Mario Kaufmann im Freibad zum 500 Meter Schwimmen antreten. Beide wechselten fast zeitgleich nach guten 11 Minuten auf die Räder.

Auf der gesperrten Radstrecke ging es zügig voran. Für Mario Kaufmann waren nach 34:29 Minuten die knappen 20 Kilometer schnell absolviert. Nur etwa eine Minute später nahm Yvonne Fischer die Verfolgung beim 5-Kilometer-Lauf auf. Die kupierte Laufstrecke rund um den Michaelsberg forderte die Athleten heraus. Mit der besseren Laufzeit von 26:57 schob sich Yvonne Fischer mit einer Endzeit von 1:14:00 noch vor Mario Kaufmann (1:14:46). Rang 6 und 21 sprangen als Altersplatzierungen für beider heraus.

Urgestein Normann auf dem Podest

Bereits eine Startgruppe vorher war Lothar Fischer wieder schnell unterwegs. Schwimmtechnisch verbessert, war er diesmal sogar schnellster Attendorner Schwimmer. Derart beflügelt flog er mit einer Zeit unter 32 Minuten mit dem Rad über die Straße und auch von der welligen Laufstrecke scheint er nichts bemerkt zu haben. Unter 22 Minuten und in der Endabrechnung mit einer Zeit von 1:04:14 brachten ihm den 3. Podestplatz ein.

Ebenfalls auf das Podest in seiner AK70 schaffte es das Attendorner Läuferurgestein Horst Normann. Nach einer Brustschwimmzeit von 16:24 sammelte er beim Radfahren und Laufen wieder ein paar Athleten ein und war im Ziel nach 1:24:49 mit dem 2. Platz sehr zufrieden. Mit Ulrike Pagon und Manuela Fischer waren auf der Distanz zwei weitere Frauen unterwegs.

Mit ausgeglichenen Zeiten in allen drei Disziplinen wartete Ulrike Pagon auf. „Trotz der Anstiege hat das Laufen diesmal Spaß gemacht und das ohne irgendwelchen Problemen“ so ihr Kommentar über den von ihr eher unbeliebten Laufpart. 1:28:00 und Platz 8 in der W50 war das Endresultat beim Zieleinlauf. Genauso zufrieden zeigte sich Manuela Fischer. „Nach der längeren Wettkampfpause kann ich mit dem Erreichten voll zufrieden sein. Nun etwas mehr Training, dann bessern sich auch die Zeiten“. Mit einer Zeit von 1:39:42 kam sie als 14. in der W50 eingelaufen.

Neueinsteiger Andreas Schelle

Auf einer speziellen Distanz waren Susanne Große und zum ersten Mal auch unser Neueinsteiger Andreas Schelle unterwegs. Anstatt 500 Meter schwimmen, brauchten nur 200 Meter absolviert zu werden. Rad- und Laufstrecke wiederum entsprachen der Volksdistanz mit 20, beziehungsweise 5 Kilometer Länge. Für Susanne Große hieß es einfach wieder dabei sein und ankommen. Nach 7:38 war sie schon auf dem Rad unterwegs. Knappe dreiviertel Stunde später hieß es dann Richtung Michaelsberg um dann nochmal die Laufstrecke unter der dreiviertel Stundemarke zu bewältigen.

Erste Erfahrungen sammelte Andreas Schelle. Bisher immer nur die Einzeldisziplinen trainiert, sollte es nun mal hintereinander getestet werden. Nach verhaltenem Schwimmen, konnte er beim Radfahren wieder Konkurrenten einholen. Ohne große Probleme sprang mit 1:15:04 sogar ein 2 Platz in der AK55 dabei heraus. „ Das Wechseln muss auch noch trainiert werden“ resümierte er.

Während sich nun Yvonne Fischer auf den Weg zum Flughafen machte, schwang sich Mario Kaufmann wieder auf den Rennradsattel und fuhr mit dem Rad die 80 Klometer als Trainingseinheit nach Attendorn zurück. Auf einer längeren Strecke war Ernst Klein beim Indelandtriathlon unterwegs.Knappe 40 Minuten für 2000 Meter im Blausteinsee bei Aldenhoven zeigte die Uhr bei der Auftaktdisziplin. Nun hieß es 90 Kilometer in zwei Runden um das Tageabbauwerk Inden mit dem Rennrad zu fahren. Dies konnte er in einer Zeit von 2:42:16 absolvieren. Der abschließende Halbmarathon wurde auf einer 5 Kilometer-Schleife teilweise durch Aldenhoven absolviert. In einer kämpferischen Laufleistung von 1:52:43 durchlief Ernst Klein den Zielbogen. Mit einer Gesamtzeit von 5:21:48 errang er den 5 Platz in der Altersklasse 55.

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