Kreispokal

VfR Rüblinghausen prüft SG Finnentrop/Bamenohl

Maik Arens vom VfR Rüblinghausen bejubelt ein Tor. Ist ihm das am Donnerstag auch vergönnt?

Maik Arens vom VfR Rüblinghausen bejubelt ein Tor. Ist ihm das am Donnerstag auch vergönnt?

Foto: meinolf Wagner

Rüblinghausen.  2018/19 schloss die SG Finnentrop/Bamenohl im Ligafußball sowie im Kreispokal als Nummer 1 ab. Am Donnerstag spielt sie in Rüblinghausen.

Bezirksliga gegen Westfalenliga: In Rüblinghausen steigt das höchstklassige Duell der 2. Runde im Krombacher Kreispokal. Genau gesagt: Die SG Finnentrop/Bamenohl gibt beim starken Bezirksligisten VfR Rüblinghausen um 19 Uhr ihre Visitenkarte ab.

Die Gastgeber haben durch einen 4:0-Heimsieg am Wochenende gegen Germania Salchendorf auf sich aufmerksam gemacht. Nehmen die Rüblinghauser den Schwung aus diesem Spiel mit in den Pokal? „Kämpferisch war meine Mannschaft top, die gleiche Einstellung und taktische Disziplin erwarte ich auch in diesem schweren Spiel von meiner Mannschaft“, betonte der Rüblinghauser Trainer Avdi Qaka, „natürlich ist die drei Klassen höhere Mannschaft der absolute Favorit, aber wir fühlen uns in der Außenseiterrolle recht wohl.“

Befreit aufspielen

Es sei ein Spiel, in dem die Mannschaft befreit aufspielen könne. „Wir werden uns auf keinen Fall verstecken. Wie die Vergangenheit gezeigt hat, bekommt man immer Möglichkeiten und die wollen wir auch nutzen.“ Unvergessen: Die Saison 2016/17. Da gewann Rüblinghausen mit 1:0 gegen den damaligen Landesligisten durch ein Tor des heutigen Rüblinghauser Co-Trainers Steffen Willmes.

Ohne Wenn und Aber ist der etablierte Verbandsligist und Pokalverteidiger SG Finnentrop/Bamenohl in der Favoritenrolle. Trainer Ralf Behle: „Rüblinghausen darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn sie verfügen über ein schnelles Umschaltspiel mit Lukas Bindek, Maik Arens oder auch Max Niemann. Wir sind eindringlich gewarnt, denn der Pokal ist ein ganz anderes Kaliber als die Meisterschaft“. Verzichten müssen die Gäste auf Maik Schrage und Moritz Kümhof. Ob Steve Lang zum Einsatz kommt wird kurzfristig entschieden.

Ein richtiges Lokalderby wird es im Wendener Land geben allerdings zwei Klassen tiefer. Bezirksligist FC Altenhof trifft auf den B-Ligisten GW Elben um 19.30 Uhr. Dieses Spiel hat eine besondere Note. So spielte Tobias Stevens fast zehn Jahren am Altenhofer Winterhagen und sein Bruder Sebastian kann bis auf die Zeiten beim SV Ottfingen und dem FSV Gerlingen auch auf Jahre bei den Grün-Weißen verweisen. Beide haben die erfolgreichen Zeiten des FCA in den drei Jahren Landesliga noch mit gemacht.

Heute ist Tobias Stevens Spielertrainer bei GW Elben und sein Bruder Sebastian Torwart-Trainer. „Selbstverständlich ist das kein normales Spiel, denn der FC Altenhof ist der einzige Verein, für den ich je gespielt habe“, gab Tobias Stevens zu verstehen, „wir haben vom letzten Wochenende ein wildes Spiel 6:6 gegen den SV Rahrbachtal hinter uns, dennoch ist unser Naturrasen ein Bonuspunkt. Jeder wird in diesem Spiel alles geben“.

Damit ist sein früherer Verein nicht einverstanden. „Ich kann mir schon vorstellen, dass Tobi uns ein Schnippchen schlagen will“, gab der Altenhofer Trainer Oliver Mack zu verstehen, „dennoch: Wir haben eine hohe Trainingsbeteiligung und jeder kann sich in so einem Spiel beweisen, auch das auf Naturrasen gespielt wird bedeutet nichts. Von meiner Mannschaft erwarte ich, dass wir weiter kommen“.

2. Runde, Donnerstag
Listertal - Hützemert/Schreibershof
Iseringhausen - Möllmicke
Rüblinghausen - Finn./Bamenohl
Kirchv./Bonzel - Hünsborn
Rothemühle - FC Lennestadt
SG LOK - FSV Gerlingen
Ostentrop/S. - SV 04 Attendorn
Kirchhundem - Drolshagen
GW Elben - FC Altenhof
Brachthausen/Wirme - VSV Wenden
RW Lennestadt - SC LWL 05
SSV Elspe - SV Ottfingen

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