Hallenfußball

Vatanspor, Türk Attendorn und SV 04: Ziel ist der Supercup

Der Einsatz von Türk-Spielertrainer Yasin Colak (rechts an der Bande) beim Hallenturnier in Plettenberg ist wegen einer Fußverletzung fraglich.

Der Einsatz von Türk-Spielertrainer Yasin Colak (rechts an der Bande) beim Hallenturnier in Plettenberg ist wegen einer Fußverletzung fraglich.

Foto: martin droste

Plettenberg.  Die Endrunde vor Augen hat das heimische Trio bestehend aus Türk Attendorn, Vatanspor Meggen und SV 04 Attendorn beim VB-

Drei Mannschaften aus dem Kreis Olpe kämpfen am Samstag in Plettenberg um das Weiterkommen im 31. Volksbanken WinterCup: Bezirksligist SV 04 Attendorn, A-Ligist SV Türk Attendorn und B-Ligist Vatanspor Meggen.

Wer das Halbfinale beim vom TuS Plettenberg ausgerichteten RegionalCup erreicht, ist für die Endrunde qualifiziert: den SuperCup am 2. Februar in Sundern.

Für den ambitionierten SV Türk Attendorn stand der Turniersieg bei der Vorrunde in Balve vor einer Woche unter keinem guten Stern. Zwar erreichte der Dritte der Kreisliga A souverän die nächste Runde, den RegionalCup in Plettenberg. Aber mit Spielertrainer Yasin Colak und dem landesliga-erfahrenen Emre Gencol fehlen ihm wohl zwei ganz wichtige Spieler. Colak will am Samstag in der Halle nur spielen, wenn er „100-prozentig ist“. Beim Turnier in Balve verstauchte sich der Türk-Spielertrainer, mit fünf Treffern immerhin zweitbester Torschütze bei dieser Vorrunde, den Fuß.

Noch schlimmer erwischte es Emre Gencol, der im letzten Spiel wegen angeblicher Schiedsrichterbeleidigung die rote Karte sah. „Wir waren von dieser Entscheidung alle schockiert und haben Einspruch eingelegt“, berichtet Yasin Colak.

SV Türk wird 2018 Zweiter

In der Gruppe B hat es der SV Türk Attendorn in Plettenberg mit den beiden A-Kreisligisten SC Lüdenscheid und SV Affeln sowie dem Bezirksligisten Sinopspor Iserlohn zu tun. Die Colak-Elf bezwang das klassenhöhere Team aus Iserlohn bei dessen Integrationsturnier im Finale mit 3:0. Größter Erfolg des SV Türk beim Volksbanken WinterCup war 2018 der zweite Platz hinter dem Westfalenligisten SC Neheim, dem man erst im Neunmeterschießen unterlag.

Stadtrivale SV 04 Attendorn hat das Hallenturnier sogar 2016 gewonnen, damals noch als Landesligist. Zwei Jahre später erreichten Eugen Litter und Co. Rang drei. In diesem Jahr wollen die Hansestädter, die als Bezirksligist für den RegionalCup gesetzt waren und sich nicht qualifizieren mussten, wieder in die finanziell lukrative Endrunde (SuperCup) in Sundern einziehen.

Derby erst im Halbfinale möglich

Allerdings fehlen wie beim enttäuschenden vierten Platz beim Attendorner Stadtpokal mit Eugen Litter (Karriere beendet) sowie Vedat Vural, Jerome König, David Heide und Nick Heimes, die allesamt in der Halle geschont werden, wichtige Spieler. „Beim Stadtpokal hatten wir uns mehr erwartet. Der zweite Tag war nicht gut, das ist aber abgehakt“, sagt Trainer Bayram Celik. Der ehemalige Trainer des RSV Meinerzhagen hört wie Litter zum Saisonende in Attendorn auf und ist in Gesprächen mit einem neuen Verein.

Die beiden Attendorner Mannschaften können am Samstag erst im Halbfinale aufeinandertreffen. Dann könnte es zu einem besonderen Spiel für Hidayet Köser kommen, der im Sommer bekanntlich vom SV 04 zum SV Türk wechselt. Die Gegner des SV 04 Attendorn in der Gruppe C sind die beiden A-Ligisten SSV Küntrop und VfB Altena sowie B-Ligist RW Lüdenscheid II.

Vatanspor komplettiert Teilnehmerfeld

Das Teilnehmerfeld aus dem Kreis Olpe komplettiert Vatanspor Meggen. Der Tabellenfünfte und Aufsteiger in die Kreisliga B mit dem ehemaligen Türk Attendorn-Spieler Samed Baser ist als Dritter der in Lüdenscheid ausgespielten Vorrunde in den RegionalCup eingezogen.

Eine Woche nach der Mit-Ausrichtung des Lennestädter Hallenpokals hat es Vatanspor in der Gruppe D mit folgenden Gegnern zu tun: TuS Neuenrade (Bezirksliga), TuS Langenholthausen II und SG Beckum/Hövel (beide Kreisliga B).

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