Handball

SG Attendorn/Ennest spielt zweimal innerhalb von 21 Stunden

Der Olper Trainer Jo Braun mit Noah Kromer, Neuzugang für die kommende Saison vom Verbandsligisten RSVE Siegen, und Steffen Schmidt dem sportlichen Leiter des TV Olpe (alle von links).

Der Olper Trainer Jo Braun mit Noah Kromer, Neuzugang für die kommende Saison vom Verbandsligisten RSVE Siegen, und Steffen Schmidt dem sportlichen Leiter des TV Olpe (alle von links).

Foto: Meinolf Wagner

Kreis Olpe.   Für Spannung sorgt bei den heimischen Handballern die SG Attendorn/Ennest.

Der Bezirksliga-Aufsteiger hat noch alle Möglichkeiten, auf den Landesliga-Zug aufzuspringen. Die Landesliga-Handballerinnen des TuS Drolshagen können nur mit einem Sieg in Lüdenscheid die Klasse halten.

Neben Christian Bölsing hat der TV Olpe mit Noah Kromer (18) den zweiten Neuzugang für die kommende Saison verpflichtet. Die Kontakte sind über Steffen Schmidt, den sportlichen Leiter, sowie Trainer Jo Braun zustande gekommen. Das Eiserfelder Talent hatte in der laufenden Spielzeit auch seine Einsatzzeiten in der Verbandsligamannschaft. „Das ausgeglichene Paket des TV Olpe und dadurch mehr Einsatzzeiten waren entscheidend und die richtige Entscheidung“, erklärte Noah Kromer. „ Ich finde hier frühere Mitspieler vor und dadurch ist es für mich leichter“.

Zwei Jahre keine Heimniederlage

Bei der SG Voerde, als Aufsteiger die größten Überraschung, gastiert der TV Olpe. Der Neuling wurde vor der Saison als Absteiger gehandelt, hat aber seit zwei Jahren haben sie kein Heimspiel verloren. Mit Denis Riebeling haben sie einen überragenden Spieler in ihren Reihen, der den Unterschied machen kann. Trainer Jo Braun: „Es spricht für die SG Voerde das sie dem Klassenprimus Rote Erde Schwelm einen Punkt abgeknöpft haben“.

Um weiter in Sachen Klassenerhalt nicht auf der Stelle zu treten, muss Damen-Landesligst TuS 09 Drolshagen beim Nachbarn HSG Lüdenscheid gewinnen. Trainer Richard Schäfer: „Jeder weiß Bescheid. Es steht die gleiche Mannschaft bis auf Torhüterin Nadine Harnischmacher auf dem Parkett“.

Die Handballer der SG Attendorn/Ennest haben einen Doppelspieltag vor der Brust. Am Freitagabend (20 Uhr) geben der Rangdritte TV Lössel und einen Tag später die HSG Hohenlimburg II (17.30 Uhr) ihre Visitenkarten in Attendorn ab. Attendorn/Ennest hat den besten Angriff, Lössel die beste Abwehr. Es um viel: Aktuell trennt die SG Ruhrtal (31:11) den TV Lössel (29:11) und die SG Attendorn Ennest (28:12) nur einen Punkt im Rennen um den zweiten und dritten Tabellenplatz, der zum Aufstieg oder zur Landesliga-Relegation berechtigen würde. SGA-Spielmacher Mark Domjanic wird bis zum Wochenende beschwerdefrei sein. Hinter dem Einsatz von Rechtsaußen Felix Fernholz steht ein großes Fragezeichen, wegen einer Klausurarbeit am Samstag. „Hoffentlich bekommt er das vereinbart“ kommentiert Trainer Milos.

Fehlen werden die verhinderten Marc Kedzierski (beruflich) und Tobias Vogt (Urlaub). „Am Freitag steht für uns ein absolutes Topspiel an und wir können in eigener Halle einen großen Schritt machen“, erklärt Co-Trainer Janik Müller. Ein weiteres Plus: Der Neuling aus der Hansestadt ist seit über einem Jahr ungeschlagen und eine Macht.

Einen Tag später sind die Rollen auf den ersten Blick klarer verteilt: Eine Herausforderung ist Hohenlimburg trotzdem, vor allem natürlich nach dem Kraftakt mit Lössel am Vortag. Trainer Milos hofft mit Rückenwind vom Freitag in die Partie gehen zu können, „ansonsten wird das eine Charakterfrage“.

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