Handball

SG Attendorn/Ennest ist die weiße Weste los

Christof Heimes, Trainer der SG Attendorn/Ennest.

Christof Heimes, Trainer der SG Attendorn/Ennest.

Foto: meinolf Wagner

Olpe/Attendorn.  Einen wertvollen Auswärtssieg fuhr Handball-Landesligist TV Olpe bei der SG Menden-Sauerland-Wölfe II ein.

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32:28 (13:15) hieß es im Top-Spiel für die Olper, die damit den fünften Tabellenplatz behaupteten. Mit einer starken Willensleistung reiht sich der TVO nunmehr in den Kreis der Spitzenteams ein.

Gleichzeitig hat es die zweite Mannschaft der SG Menden Sauerland erwischt, die im neunten Saisonspiel die erste Niederlage hinnehmen mussten.

In der Anfangsphase kam der TV Olpe nicht klar mit dem schnellen Spiel der Mendener und deren Tempogegenstößen. Nach zwanzig Minuten kamen die Schützlinge des Trainer-Duos Steffen Schmidt und Johannes Krause mit ihrem Positionsspiel besser zur Geltung und TVO-Keeper Ben Fuhrmann war wie den letzten Spielen ein guter Rückhalt.

Nach der Pause das gleiche Bild wie zu Beginn des Spiels. Durch zwei Zeitstrafen für die Gastgeber in der 53. Minute schwächten sie sich beim Stande von 26:26 selbst. Die Überzahl nutzte Olpe konsequent. Angetrieben vom ehemaligen tunesischen Nationalspieler Ossuma Lajnef glich der TVO nach 53 Minuten zum 26:26 aus und ging innerhalb von drei Minuten durch Noah Kromer und Lajnef mit 30:27 in Front. Den Vorsprung ließen sich die Gäste nicht mehr nehmen. „Die Mannschaft hat sehr gut gespielt und wollte mit aller Gewalt den Sieg“, bilanzierte Steffen Schmidt, der sportliche Leiter des TVO.

Spiel entgleitet der SGA

Die Bezirksliga-Handballer der SG Attendorn/Ennest sind ihre weiße Weste los. Die Hansestädter verloren das Spitzenspiel bei der HSG Gevelsberg/Silschede II deutlich mit 20:25 (10:16). Es war das schwerste Auswärtsspiel der Saison. So mussten die Schützlinge des Attendorner Trainers Christof Heimes noch auf Christopher Schmidt wegen Grippe verzichten. „Aber es gilt nicht als Ausrede und Entschuldigung ,denn wir haben gegen eine gute Mannschaft verloren“, betonte Heimes, „Das Ergebnis muss man anerkennen“.

In den ersten zwanzig Minuten war das Spiel noch offen. Jonas Springob (20.) hatte noch zum 9:9 Zwischenstand ausgleichen können. Anschließend entglitt der SGA -Sieben die Begegnung völlig. Heimes: „Es klappte überhaupt nichts mehr. Falsche Entscheidungen wurden getroffen, technische Fehler und kaum Treffer über die Außenpositionen. Die schnelle Mitte, aber auch der Rückraum der Hausherren bekamen wir nicht in den Griff, denn sie spielten einfach abgeklärter. Die Handlungsschnelligkeit bei uns fehlte.

Entscheidend für den weiteren Verlauf der Begegnung in Gevelsberg war der 7:1-Lauf der Gastgeber vor der Pause von 9:9 zum 10:16-Halbzeitstand aus SGA-Sicht. Im zweiten Durchgang kamen die Hansestädter besser ins Spiel und zeigten Moral. „Die Einstellung war nun in Ordnung, denn unser Ziel war es, das Spiel vernünftig zu Ende zu bringen.“

TV Olpe: Ben Fuhrmann, Rumpff; Dröge (1), Strack (8), Kromer (4), Heinrich (3), Tom Fuhrmann (3), Ohm, Lajnef (8/2), Hassine (1), Bölsing (1), Redeck, Krause (3).

SG Attendorn/Ennest: Jan Berkenhagen, Selter; Jan-Frederick Heimes, (7/5), L. Müller (3), Benninghaus (3), Köster (2), Jonas Springob (2), Kopperberg (1), Fernholz (1), Lohölter-Hesse (1), Vogt, Tim Schneider.

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