DFB-Pokal

SC LWL 05 hoch motiviert gegen die SpVg Olpe

LWL-Angreifer Sebastian Arens (Mitte, im Spiel gegen den VfR Rüblinghausen) muss wegen eines Meniskus- und Knorpelschadens operiert werden.

LWL-Angreifer Sebastian Arens (Mitte, im Spiel gegen den VfR Rüblinghausen) muss wegen eines Meniskus- und Knorpelschadens operiert werden.

Foto: martin droste

Neu-Listernohl.  „Hochmotiviert“ geht Frank Keseberg, Trainer des Fußball-Bezirksligisten SC LWL 05, in das Kreispokal-Viertelfinale gegen Landesligist SpVg Olpe.

Das Spiel wird am Mittwoch um 19.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Neu-Listernohl angepfiffen. „Ich sehe uns schon in der Lage mitzuspielen. Aber dafür müssen wir zu 100 Prozent die Leistung von Ottfingen abliefern“, will der Trainer des Sportclubs LWL 05 den Schwung vom überraschenden 3:1-Sieg am Siepen mit in das Pokalspiel nehmen.

„Das haben die Jungs richtig gut gemacht. Wir gewinnen jetzt auch die knappen Spiele“, freut sich Keseberg über die drei Punkte in der Meisterschaft beim Favoriten Ottfingen. Beobachtet wurde der LWL-Erfolg von der halben Olper Mannschaft und vom neuen-alten SpVg-Trainer Ottmar Griffel, der sich am Spielfeldrand wie immer eifrig Notizen machte. Die Kreisstädter waren nach dem Spielausfall gegen Hünsborn zum Siepen gekommen.

„Wenn meine Spieler das auf den Platz bringen, was sie in Ottfingen gezeigt haben, dann rechne ich mir Chancen aus“, will sich LWL-Coach Keseberg nicht mit der klaren Außenseiterrolle begnügen. Der in Altenkleusheim wohnende Übungsleiter hat eine, wenn auch kurze Olper Vergangenheit. In der Saison 2011/12 trainierte er die damals in der Landesliga spielende B-Jugend der SpVg. Aus dem aktuellen Kader der Kreisstädter stand allerdings kein Spieler in seinem Team. Jannik Buchen spielte schon in der A-Jugend.

Sebastian Arens fehlt

Aus Personalnot setzte Frank Keseberg beim 3:1 in Ottfingen die A-Jugendspieler Jan Guntermann und Ricardo Giamporcaro ein und war mit deren Leistung sehr zufrieden. „Das hat uns richtig gutgetan.“ Weniger erfreulich ist, dass Stürmer Sebastian Arens wegen eines Meniskus- und Knorpelschadens operiert werden muss. Fabian Schulz, Leistungsträger in den vergangenen Jahren, steht nach dem Olpe-Spiel studienbedingt erst einmal nicht mehr zur Verfügung. Steffen Sondermann und Leo Viegener sind im Urlaub.

Unter die ersten Vier kommen und dann nach Krombach fahren - mit diesem Ziel ist Frank Keseberg am Mittwochabend nicht alleine. Ottmar Griffel nimmt die Aufgabe in Neu-Listernohl ernst. „Wir wollen weiterkommen“, gibt es für den erfahrenen Olper Trainer überhaupt keinen Grund, den Gegner zu unterschätzen und personell „zu experimentieren“. Dem Zufall überlässt Griffel ohnehin nichts und ist nach dem Sonntagstraining mit einigen Spielern nach Ottfingen gefahren, um den Sportclub zu beobachten. „LWL hat mir gut gefallen. Das war ein hochverdienter Sieg“, betont der Übungsleiter.„Ich habe meine Hausaufgaben gemacht“, ist Ottmar Griffel überzeugt. Seine Mannschaft fahre hochmotiviert nach Neu-Listernohl. Während Matthias Pfaffenrot nicht zur Verfügung steht, ist der Einsatz von Kevin Krumm noch etwas fraglich. Mit dem Erreichen des Halbfinales im Krombacher Kreis-Pokal könnte sich die Spielvereinigung Selbstvertrauen für das schwere Heimspiel am Sonntag gegen den Tabellenzweiten SV Hüsten holen.

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