Stadtpokal Attendorn

SC LWL 05 feiert Triple beim Stadtpokal

Stadtpokalsieger SC LWL 05

Foto: Martin Droste

Stadtpokalsieger SC LWL 05 Foto: Martin Droste

Attendorn.   Der SC LWL 05 hat beim Attendorner Sparkassen-Hallenstadtpokal 2017 alles gewonnen, was es zu gewinnen gab.

„Wir haben das Triple“, freute sich Vorsitzender Dirk Klein über den Dreifach-Triumph des SC LWL. Erst sicherten sich die B-Junioren die Stadtmeisterschaft. Einen Tag später folgten die A-Junioren. Und als Sahnehäubchen setzte sich zwei Stunden später das von Dawid Jaworski trainierte Bezirksligateam beim Sparkassen-Cup durch - zum ersten Mal in der Geschichte des 2005 gegründeten SC LWL.

Damit schrieben die Fußballer aus Neu-Listernohl, Windhausen und Lichtringhausen beim mit 1000 Euro dotierten Sparkassen-Hallenstadtpokal Geschichte und lösten Titelverteidiger SV 04 Attendorn ab. Der ohne gelernten Stürmer angetretene Landesligist landete auf einem enttäuschenden vierten Platz. Den Weg ins Finale versperrte dem SV 04 die Überraschungsmannschaft des FSV Helden, die dem Vorjahressieger im Halbfinale mit 4:1 keine Chance ließ. Im Endspiel mussten die Schützlinge von Jan Busenius aber die Überlegenheit der offensivstarken Nicolas Herrmann, Sebastian Arens, Bastian Klein und Co. anerkennen und verloren mit 0:2. Auf dem dritten Platz landete der starke B-Kreisligist SV Türk Attendorn nach einem 1:0 im Neunmeterschießen gegen den SV 04.

„Wir haben an beiden Turniertagen kein Spiel verloren. Ich finde schon, dass wir verdient gewonnen haben“, freute sich Dawid Jaworski über den ersten LWL-Erfolg beim Sparkassen-Cup in der Rundturnhalle. Für den Attendorner ist der Turniersieg auch deshalb etwas Besonderes, weil Jaworski erst vor ein paar Wochen Benedikt Gabriel als Cheftrainer abgelöst hat. Als amtierender Attendorner Hallenstadtpokalsieger ist der SC LWL Ausrichter des Kreis-Hallenmasters am 28. Januar an gleicher Stelle.

Lob für FC Attendorn-Schwalbenohl

Bei der Siegerehrung lobte Bürgermeister Christian Pospischil den ausrichtenden FC Attendorn-Schwalbenohl für die „hervorragende Organisation“. Nur einmal klemmte es ein bisschen. Im letzten Spiel der A-Junioren blieb die elektronische Zeitmessung stehen. Aber nach wenigen Minuten und mit Unterstützung von Hallenwart Rainer Müller war die technische Panne schnell behoben.

Mit den Teams von SV 04, LWL und SV Türk Attendorn erreichten die Favoriten das Halbfinale. Dazu stieß der A-Kreisligist FSV Helden, der für Furore sorgen sollte. Denn durch die Treffer von Aron Sonderkamp, Simon Keine, Nikolas Martel und Frederik Besting - bei einem Gegentor von Marvin Engelbertz – verhinderten die Repetaler den erneuten Einzug des Vorjahressiegers ins Finale. Über den Überraschungssieg gegen den SV 04 Attendorn freute sich auch der stellvertretende Kreisvorsitzende Ulrich Keine aus Helden.

Im ersten Halbfinale zwischen dem SC LWL und Türk Attendorn hatte der überragende Nicolas Herrmann LWL mit seinen beiden Toren zum 2:0-Erfolg ins Finale geschossen und geköpft. Im Endspiel war LWL dann für Helden eine Nummer zu groß. Erneut Herrmann und Sebastian Arens machten den verdienten 2:0-Erfolg des Favoriten perfekt. Trotzdem wurden die Repetaler von ihren Fans zu Recht beklatscht und gingen ebenfalls wie Sieger vom Platz.

Die Siegerehrung nahmen Bürgermeister Christian Pospischil, Stadtsportverbands-Vorsitzender Rüdiger König und Hardy Innerhofer von der Sparkasse ALK vor. Stolz präsentierte Nicolas Herrmann den Cup, der nur noch wenig Ähnlichkeit mit dem Wanderpokal der letzten Jahre hatte. Der SV 04 Attendorn wird wissen, warum.

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