Landesliga 2

SC Drolshagen klärt die Trainerfrage

Holger Burgmann, Trainer SC Drlshagen, Fußball Landesliga 2; Spieljahr 2020/21; BSV Menden - SC Drolshagen; Stadion Huckenohl in Menden am 27. September 2020; Foto: Sportpresse Reker / Dietmar Reker / honorarpflichtiges Foto

Holger Burgmann, Trainer SC Drlshagen, Fußball Landesliga 2; Spieljahr 2020/21; BSV Menden - SC Drolshagen; Stadion Huckenohl in Menden am 27. September 2020; Foto: Sportpresse Reker / Dietmar Reker / honorarpflichtiges Foto

Foto: Dietmar Reker

Drolshagen.  Die Coronapause kommt für den SC zur falschen Zeit, läuft die Saison bislang sehr gut. Die Zeit nutzen die SCDler, um die Trainerfrage zu klären.

Das Erfolgsgespann bleibt am Buscheid: Fußball-Landesligist SC Drolshagen hat die Coronapause genutzt und die Verträge mit Trainer Holger Burgmann und dem spielendem Co-Trainer Patrik Flender um ein weiteres Jahr bis 2022 verlängert. Aufstiegscoach Holger Burgmann geht damit im Sommer in seine vierte Spielzeit beim SCD. Patrik Flender, der zu dieser Saison Sebastian Wasem als spielenden Co-Trainer am Buscheid ablöste, geht genau wie Torwarttrainer Erik Pawlik in seine zweite Saison.

Größer könnte der Kontrast gar nicht sein. Als im März erstmals wegen der Corona-Pandemie eine Spielzeit unterbrochen wurde, stand der damalige Landesligaaufsteiger SC Drolshagen auf dem 14. Tabellenplatz. Gerade einmal zwölf Punkte und 18 Tore gelangen der Mannschaft von Holger Burgmann in 18 ausgetragenen Spielen. Die Zeichen standen deutlich auf eine schnelle Rückkehr in die Bezirksliga, die nur durch den Saisonabbruch verhindert wurde.

Starker Start

I

m November ist die Saison wieder unterbrochen. Wieder legt das Virus den Spielbetrieb auf Eis. Doch dieses Mal ist die sportliche Situation am Buscheid deutlich entspannter. Mit 13 Punkten haben die Drolshagener bereits mehr Zähler in acht Spielen gesammelt, als vergangene Saison in 18. „Wir sind sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Saison“, sagt Tobias Stahlhacke, gemeinsam mit Domenik Vitale Teil der Sportlichen Leitung des SCD, wenig überraschend. Die Verlängerung über die laufende Serie hinaus war eine reine Formsache.

Beim letzten Training vor der Unterbrechung begrüßte das Trainer-Duo mehr als 20 Spieler beim Training. „Dies ist ein weiteres Zeichen dafür, dass es innerhalb der Truppe inklusive dem Trainerstab sehr gut passt. Alle Akteure haben nochmals einen Schritt nach vorne gemacht. Exemplarisch gilt hierfür sicher Moritz Halbe, der in den vergangenen Jahren eher weniger Einsätze zu verbuchen hatte, zuletzt aber fünfmal in Folge in der Startelf stand“, gibt Stahlhacke ein Beispiel dafür, wie sich die Mannschaft sichtbar weiterentwickelt hat.

Kein Verletzungspech

Der große Unterschied im Vergleich zur Abbruch-Saison ist, dass die Drolshagener bislang von größeren und langfristigen Verletzungen verschont geblieben sind. „Der Konkurrenzkampf ist höher als im letzten Jahr“, sieht der Drolshagener Verantwortliche auch hier ein Erfolgsgeheimnis.

Direkt funktioniert haben auch die SC-Neuzugänge in dieser Saison. Lukas Stahlhacke, Ali Genc, Jan Luca Reiss und eben Co-Trainer Patrik Flender sorgen für mehr Qualität und Tiefe im Kader. „Die Jungs bringen uns fußballerisch weiter und passen auch charakterlich zur Mannschaft“, betont Stahlhacke.

Das einzige, was die Drolshagener stört, ist die ungewisse Zukunft. „Man muss abwarten, wie sich die Lage während der Corona-Pandemie entwickeln wird und vor allem wie viele Spiele denn letztendlich überhaupt absolviert werden können. Der 10-Punkte-Abstand auf die Abstiegsränge ist noch kein Ruhepolster. Wir müssen weiterhin in jedem Spiel 100 Prozent geben um konkurrenzfähig zu sein“, weiß der Sportliche Leiter.

In der Landesliga etablieren

Einen Vorteil hat die Pause: Die Verletzten können sich auskurieren und werden wohl beim Re-Start wieder zur Verfügung stehen. „Optimistisch stimmt uns vor allem, dass mit den Verteidigern Erdem Sinaci und Theo Maiworm sowie Mittelfeldspieler Jan Gummersbach nach dem Jahreswechsel zu rechnen sein dürfte.“ So soll der Klassenerhalt auch nicht mehr in Gefahr geraten.

„Die bisherige Saison hat gezeigt, dass die Mannschaft das Potenzial hat frühzeitig die Klasse zu sichern. Ich denke an die Auftritte bei gestandenen Landesligisten wie beim BSV Menden (3:2) und trotz Niederlage im Heimspiel gegen RW Erlinghausen. Unser Ziel ist es, die Mannschaft auch weiter in der Landesliga zu etablieren“, erklärt Stahlhacke abschließend.

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