Handball

Jo Braun ist nicht mehr Trainer des TV Olpe

Jo Braun ist nicht mehr Trainer beim TV Olpe.

Jo Braun ist nicht mehr Trainer beim TV Olpe.

Foto: meinolf Wagner

Olpe/Attendorn.  Jo Braun ist nicht mehr des Trainer des Handball-Landesligisten TV Olpe.

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Aus persönlichen und privaten Gründen hat der Pädagoge aus Eiserfeld seinen Rücktritt erklärt.

„Die letzten Wochen gestalteten sich für mich sehr schwierig. Hausbau, Beruf, sowie das dreimalige Training und Spiel,“ sagte Jo Braun. „deshalb war es mir nicht mehr möglich, weiter diesen ambitionierten Klub adäquat zu trainieren um die großen Ansprüche zu erfüllen. Ich bin dem Verein dankbar, dass er mich in den letzten Wochen aufgefangen hat“.

Schwierige Lage

Ein Rücktritt zum ungünstigen Zeitpunkt. „Ich sehe es als sehr fair an, dass Jo Braun uns frühzeitig informiert hat“, gab Uwe Schmidt, Abteilungsleiter Handball des TV Olpe, zu verstehen, „es wird schwierig, einen Trainer von einer solchen Qualität, wie sie Jo Braun hat, zu finden. In dieser schwierigen Lage steht die Mannschaft in einer besonderen Verantwortung bis wir einen neuen Trainer für unsere ambitionierten Ziele präsentieren können“.

Der TV Olpe holte in der Landesliga beim TuS Volmetal II mit 25:25 (16:12) einen wichtigen Zähler und ist mit nunmehr 5:1-Punkten aus den letzten drei Spielen weiter im Aufwärtstrend. Mit dem Auftritt seiner Mannschaft war Steffen Schmidt, der sportliche Leiter der Kreisstädter, allerdings weniger zufrieden. „Wir haben zu viele technische Fehler produziert und waren in einigen Situationen nicht präsent genug“, resümierte er, „insgesamt gab es zu viele Gegenstoßtore“.

Der TVO lag mit sechs Toren im Rückstand (9:15) zeigte Moral und holte auf. Nach zwanzig Minuten hatte sich die TVO-Sieben wieder herangekämpft. Der Grund war eine Umstellung von der 6:0 Deckung auf 5:1. Großer Rückhalt war der Olper Torhüter Ben Fuhrmann, der zwei „Marken“ parierte und auch einige Tempogegenstöße. Nach dem 21:21-Zwischenstand (43.) gab es nur noch wenig Tore. In den letzten zwei Minuten gingen die Olper auf eine offene Manndeckung über und ließen keinen Torwurf mehr zu. Mit einem Doppelpack sicherte der Olper Routinier Oussama Lajnef so wie einem in der letzten Sekunde verwandelten Siebenmeter zum 25:25 noch einen Zähler.

„Ein Kompliment an die Mannschaft. Sie legte den absoluten Willen an den Tag“, bilanzierte Steffen Schmidt, „gleichzeitig haben wir uns bis auf weiteres aus dem Titelrennen verabschiedet. Das ist auch Fakt“.

Mit einer starken zweiten Halbzeit sicherte sich die SG Attendorn/Ennest einen deutlichen 30:22 (12:14)-Heimsieg gegen Landesligaabsteiger Letmather TV, der mit einem Fan-Bus vor Ort war. Im ersten Durchgang des Spitzenspiels kamen die Gastgeber nicht in Schwung. Vor allem in der Abwehr kamen die Schützlinge von Christof Heimes nicht richtig ins Spiel. „Da wurde mehr agiert als selbst zu reagieren“, erklärte er, „durch die Umstellung, Tim Schneider auf Rückraum-Mitte zu stellen, wurde unser Spiel druckvoller“.

7:0-Lauf entscheidend

Entscheidend für den deutlichen Sieg war der 7:0-Lauf auf 19:15 durch Lars Müller (38.). Nun spielte die SG-Sieben ihren Vorsprung routiniert herunter.

A-Kreisligist HSG Lennestadt/Würdinghausen kam gegen den Tabellenführer SG Schalksmühle/Halber Dragons III beim 23:29 (13:14) ganz gut ins Spiel. Eine schnelle 6:3 Führung war die Folge. Auch im zweiten Durchgang lag die HSG- Sieben in der 36. Minute noch mit 16:19 gut im Rennen. Der Favorit aus dem märkischen Kreis setzte sich in der Endphase deutlich durch, denn die Kraß-Buben erzielten in den letzten neun Minuten keinen Treffer mehr. Mit einer absoluten personellen Notbesetzung reiste die Zweite des TV Olpe zum TuS Fellinghausen. „Wir haben uns selbst geschlagen und zu viele technische Fehler gemacht“, betonte Steffen Schmidt der sportliche Leiter, nach dem 22:31, „zum Schluss sind uns die Kräfte ausgegangen“.

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