Bastian Schildt

„Ich möchte kleinen Umbruch starten“

Bastian Schildt (rechts) wechselt im Sommer vom FC Altenhof

Bastian Schildt (rechts) wechselt im Sommer vom FC Altenhof

Foto: LL

Altenhof/Hillmicke.   Eine Personalie ließ die Fußballfans zuletzt aufhorchen.

Bastian Schildt, mit 19 Treffern Top-Torjäger der Fußball-Bezirksliga 5, wechselt im Sommer vom FC Altenhof als Spielertrainer zum B-Kreisliga-Schlusslicht BW Hillmicke. Wir sprachen mit Bastian Schildt.

In einem Interview Mitte November haben Sie einige Mitspieler kritisiert, die den FC Altenhof nach dem Abstieg aus der Landesliga verlassen haben. Warum gehen Sie jetzt selbst?
Bastian Schildt: Meine Entscheidung, Altenhof zu verlassen, ist keine Entscheidung gegen Altenhof, sondern für eine neue Herausforderung bei Hillmicke. Dabei denke ich zukunftsorientiert.


Wie haben denn die Verantwortlichen des FC Altenhof Ihren Wechsel nach Hillmicke aufgenommen?
Es gab eine Menge verschiedene Reaktionen. Dabei waren unterstützende Worte, aber auch enttäuschte Worte.


BW Hillmicke hat bereits neun Punkte Rückstand aufs rettende Ufer. Kommt ein Bezirksliga-Absteiger hinzu, werden es eher noch mehr. Warum haben Sie sich trotz der prekären Lage für BW Hillmicke entschieden?
Ich möchte gemeinsam mit dem Vereinsverantwortlichen einen kleinen Umbruch starten. Es hat dabei keine Rolle gespielt, ob der Verein den Abstieg noch abwenden kann oder nicht. Natürlich strebt man als Fußballer immer danach, in der höchstmöglichsten Liga zu spielen. Manchmal muss man aber auch einen Schritt zurück machen, um zwei Schritte vorwärts machen zu können.


Hand aufs Herz! Was haben Sie beim ersten Kontakt mit den Hillmicker Verantwortlichen gedacht und wie lange haben Sie überlegt, das Angebot anzunehmen?
Beim ersten Kontakt hatte ich einfach Lust, mir die ganze Sache mal anzuhören. Die Entscheidungsfindung hat letztendlich schon circa drei Wochen gedauert.

Gab es noch andere Offerten?
Zu diesem Zeitpunkt nicht.


Im Fall des Abstiegs kann ja nur der sofortige Wiederaufstieg das Ziel sein. Gibt es schon weitere Personalplanungen?
Na klar. Der Trainerjob hat bereits begonnen.

Zum Aktuellen: Am Wochenende steht der Wendener Hallen-Gemeindepokal auf dem Programm. 2016 haben Sie den Pott mit Altenhof gewonnen. Wie sehen Sie die Chancen des FC Altenhof im Jahr 2019?
Ich kann dieses Jahr leider nicht an diesem besonderen Turnier mitspielen. Altenhof hat dieses Jahr einige Spieler, die das Feeling in der Halle und die Rundumbande noch nicht kennen, da sie zum ersten Mal teilnehmen. Man muss erstmal abwarten, wie schnell wir es schaffen, uns darauf einzulassen. Grundsätzlich ist in der Halle immer viel möglich.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben