Landesligaderby

Hünsborn will und Wenden muss punkten

Spannende Laufduelle, wie hier zwischen Wendens Dominic Kruse (links) und Hünsborns Kevin Becker gibt es beim Hinspiel.

Spannende Laufduelle, wie hier zwischen Wendens Dominic Kruse (links) und Hünsborns Kevin Becker gibt es beim Hinspiel.

Foto: Michael Meckel

Hünsborn.   Am Sonntag steht auf dem Löffelberg in Hünsborn das vorletzte Landesligaderby der Saison 2018/19 zwischen RW Hünsborn und Aufsteiger VSV Wenden auf dem Spielplan.

Am Sonntag steht auf dem Löffelberg in Hünsborn das vorletzte Landesligaderby der Saison 2018/19 zwischen RW Hünsborn und Aufsteiger VSV Wenden auf dem Spielplan.

Während RW Hünsborn trotz der 0:4-Niederlage beim SV Hüsten in Sachen Abstieg nichts mehr passieren kann, muss der VSV Wenden nach der 0:1-Heiniederlage gegen den SV Brilon in seinen letzten fünf Spielen noch einmal richtig Gas geben. Sieben Punkte beträgt der Vorsprung des VSV Wenden auf Relegationsplatz 13 und den ersten direkten Nichtabstiegsplatz 14.

„Unser Ziel aus den beiden Heimspielen gegen Hüsten und Brilon waren eigentlich vier Punkte. Leider sind es nur drei geworden. Trotzdem bin ich in Sachen Abstiegskampf zuversichtlich. Mit zwei Siege müssten wir es geschafft haben“, glaubt Wendens Sportlicher Leiter Achim Hoffmann.

Der erste Sieg - zumindest aber ein Punkt - soll möglicht am Sonntag in Hünsborn eingefahren werden. Dafür sei aber eine Leistungssteigerung gegenüber dem 0:1 gegen Brilon zwingend erforderlich. „Das war schon eine schlafmützige Leistung. Mit dem Tempo kann man keine Ketten überspielen. Das muss gegen Hünsborn auf jeden Fall besser werden, denn die werden uns nichts schenken“, betont Achim Hoffmann.

Waffenschmidt: „Druck beim VSV“

Wohl wahr. Hünborns Trainer Andreas Waffenschmidt, der trotz der 0:4-Niederlage mit der Leistung seines Teams in Hüsten nicht unzufrieden war, will die drei Punkte am Löffelberg behalten. Er freue sich zwar, dass der VSV in der Rückrunde die Kurve gekriegt habe und wünsche dem Nachbarn im Abstiegskampf viel Glück. Aber, so Waffenschmidt: „Ich habe als Trainer vier Spiele gegen Wenden bestritten und noch nie gewonnen. Das soll sich ändern. Außerdem wollen unsere schwache Leistung bei der 0:1-Hinspieniederlage vergessen machen.“ Er sei optimistisch. Denn, so Waffenschmidt weiter: „Der Druck liegt klar beim VSV Wenden, weil der noch Punkte gegen den Abstieg braucht. Wir können dagegen beruhigt aufspielen.“ Das einzige, was Waffenschmidt im Moment ärgert, ist die erneute schwere Verletzung von Torjäger Marius Uebach (Sehnenriss in der Schulter): „Marius geht es den Umständen entsprechend gut. Man hat in der Rückrunde schon gemerkt, dass er wieder dabei war. Leider fehlt er jetzt wieder einige Wochen.“

Auf Wendener Seite hofft Achim Hoffmann auf die Einätze von Christian Runkel und Sascha Rokitte: „Die beiden schleppen sich seit Wochen durch. Gut, dass jetzt die Osterpause kommt, in der die beiden sich auskurieren können.“

Wenig Hoffnungen hat Hoffmann auf den Einsatz von Dominik Franz, der gegen Hüsten verletzte vom Platz humpelte. Dagegen ist Julian Eckhardt nach abgesessener Rotsperre wieder dabei.

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