FC Lennestadt

Hallenturnier in neuem Glanz

Überraschungssieger 2017: Der FC Lennestadt II. Hans-Georg Völmicke, der damalige Trainer (vorn), jubelt mit den Spielern.

Foto: Michael Meckel

Überraschungssieger 2017: Der FC Lennestadt II. Hans-Georg Völmicke, der damalige Trainer (vorn), jubelt mit den Spielern. Foto: Michael Meckel

Lennestadt.  Das Teilnehmerfeld ist so hochklassig wie lange nicht mehr mit drei Landesligisten, einem Bezirksligisten und sechs Vertretern aus der Kreisliga A .

Sie alle kämpfen am Samstag, 6. Januar in der Sporthalle Aufm Ohl in Lennestadt um den Kremer-Cup.

„Es war unser Ziel, das Turnier wieder aufzuwerten,“ sagt dann auch Torben Jäkel, Geschäftsführer des ausrichtenden FC Lennestadt. Herausgekommen ist ein Mix aus Hochklassigkeit und Lokalkolorit, beides Faktoren, die einer großen Zuschauerkulisse absolut förderlich sind.

„Wir wollen den Fans wieder ein höheres Niveau anbieten,“ so formulierte es Torben Jäkel, „in der Vergangenheit sind wir teilweise runter bis zur Kreisliga C gegangen und hatten Schwierigkeiten, Mannschaften und damit ein Turnier zusammen zu kriegen.“

Hoffen auf viele Fans

Ganz anders in diesem Jahr. Einmal sind da die Landsligisten RW Hünsborn, FC Altenhof und Gastgeber FC Lennestadt sowie der SV Ottfingen als Bezirksligist. „Die Wendener sind, sage ich jetzt mal, ein Stück weit hallenverrückt, die haben bei ihren Turnieren immer die Hütte voll,“ weiß Jäkel und wünscht sich, dass die drei Teams aus der Gemeinde Wenden entsprechend viele Fans mitbringen.

Gleiches erhofft er sich von den A-Kreisligisten. Den diese kommen allesamt aus der Nähe: Rot-Weiß Lennestadt, SSV Elspe, FC Langenei/Kickenbach, SG Kirchveischede/Bonzel, FC Kirchhundem. Und der FC Lennestadt II. Der ist, man höre und staune, Titelverteidiger. Die Zahl der Mannschaften wurde von zwölf auf zehn reduziert. „Auch, damit das Turnier nicht so ganz langgezogen ist,“ begründete Torben Jäkel diese Maßnahme.

Neue Strategie

Dass 2018 ungleich mehr Prominenz am Kremer-Cup teilnimmt, erklärt sich Torben Jäkel mit einer „neuen Strategie“, die der FC Lennestadt diesmal gefahren ist. Jäkel: „In den letzten Jahren habe ich immer einen großen Verteilerkreis angeschrieben und gesagt: Anmeldephase läuft. Danach haben wir gewartet, bis wir die zwölf Mannschaften zusammen hatten.“

Anders in diesem Jahr. „Da haben wir gezielt die Mannschaften, die wir haben wollten, direkt angesprochen,“ berichtet Torben Jäkel, „es gab also keine freie Anmeldephase. Dass wir den direkten Kontakt gesucht haben, ist bei den Vereinen, die letztendlich zugesagt haben, besser angekommen, .“

Hünsborn und Ottfingen zusammen

Auf der einen Seite eignet sich der Kremer-Cup zur Einstimmung auf das Lennestadt-Pokalturnier - gerade für die teilnehmenden A-Kreisligisten. Zudem kann sich das Trio aus der Gemeinde Wenden sich schon auf gutem Niveau einspielen für das Großereignis sechs Tage drauf: Den Wendener Gemeindepokal. RW Hünsborn und der SV Ottfingen treffen sich in Lennestadt schon in der Vorrunde, der FC Altenhof hat mit dem FCL einen echten Prüfstein.

Ausrichter FC Lennestadt ist gerüstet für das Wochenende mit den drei Turnieren. „Wir gucken immer, an welchen Schrauben wir noch drehen können,“ verrät Torben Jäkel. Wie zum Beispiel am Modus. Dadurch, das jetzt nur zwei Fünfergruppen spielen, entfällt das Viertelfinale.

Was Torben Jäkel gern noch geändert hätte, sind die Maße der Tore. „Überall spielt man auf 2x5-Meter-Tore, nur bei uns in der Halle gibt’s die 2x4.“ Denn auch das ist natürlich ein Attraktivitäts-Merkmal. Eines, das beispielsweise beim Kreismasters durchschlägt. Jäkel: „Ganz klar: Größere Tore heißt mehr Tore. Beim Masters hat du kaum mal ein 1:0 oder 1:1.“

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