Testspiele

Fußball-Schützenfeste im Wendschen

Mit diesem sehenswerten Seitfallzieher in Bedrängnis eröffnet Luca Künchen (links) den Torreigen am Winterhagen. Insgesamt trifft Künchen drei Mal gegen Altenhof.

Mit diesem sehenswerten Seitfallzieher in Bedrängnis eröffnet Luca Künchen (links) den Torreigen am Winterhagen. Insgesamt trifft Künchen drei Mal gegen Altenhof.

Foto: Michael Meckel

Altenhof/Schönau.  Zwei Fußball-Schützenfeste mit insgesamt 16 Toren gab es am Sonntagmorgen in der Gemeinde Wenden.

Beide Male hieß es Landesliga gegen Bezirksliga. Am Ende setzte sich die Landesliga klar mit zwei Siegen und 13:3 Toren durch.

RW Hünsborn gelang ein klarer 8:1 (3:0)-Kantersieg beim FC Altenhof. Luca Künchen eröffnete in der 24. Minute spektakulär den Torreigen am Winterhagen. Nach schöner Hereingabe von der rechten Seite von Jan Prothmann legte sich Künchen quer in die Luft und erzielte trotz Bedrängnis mit einem Seitfallzieher in das 1:0 für Hünsborn. Acht Minuten später erhöhte Steffen Hatzfeld auf 2:0. Diesmal war Künchen der Vorbereiter. Zwei Minuten später machte Künchen wieder selbst und erzielte den 3:0-Halbzeitstand.

Künchen und Uebach in Torlaune

In der zweiten Halbzeit ging es munter weiter. Mit einem Doppelschlag in der 60. Und 62. Minute machte der zur Pause eingewechselte RWH-Torjäger Marius Uebach mit den Treffern zum 4:0 und 5:0 endgültig alles klar. Luca Solbach (81.) und Daniel Jung schraubten das Ergebnis auf 7:0. Drei Minuten vor dem Ende gelang dem ehemaligen Hünsborner Torjäger Mike Brado das Ehrentor für Gastgeber FC Altenhof. Doch zwei Minuten später stellte Luca Künchen mit seinem dritten Tore den alten Sieben-Tore-Vorsprung für Hünsborn wieder her.

Trotz des Kantersieges beim neu formierten Nachbarn, der vor 14 Monaten noch in der gleichen Liga spielte, hielt Hünsborns Trainer Andreas Waffenschmidt den Ball flach: „Mit dem 8:1 bin ich natürlich zufrieden. Aber man sollte das Ergebnis nicht überbewerten.“

Eick-Barghorn pariert Elfer

Zeitgleich besiegte rund drei Kilometer entfernt am Schönauer Nocken der VSV Wenden den VfR Rüblinghausen mit 5:2 (4:1). Hier war vor allem die erste Hälfte sehr spektakulär. Sascha Rokitte brachte Wenden in der achten Minute mit 1:0 in Führung. Kurz danach scheiterten die Gäste mit einem Pfostenschuss. Statt 1:1 hieß es nach neun Minuten 2:0 durch Dominik Horst. In der zwölften Minute brachte Jonathan Knott Rüblinghausen auf 1:2 heran. Doch Florian Bublitz stellte in der 28. Minute den Zwei-Tore-Vorsprung für Wenden wieder her. Jonathan Knott hatte in der 40. Minute die große Chance zum 2:3. Doch der Ex-Hünsborner scheiterte vom Elfmeterpunkt an VSV-Torwart Eick-Barghorn. Und wie schon in der Anfangsphase konnte der VSV Wenden auch diesen Fauxpas nutzen: El Alami erhöhte in der 45. Minute auf 4:1 für Wenden.

Henne schwingt Hammer

Nach der Pause waren die Gastgeber nicht mehr so zielstrebig. Und nach einem gewonnenen Laufduell mit VSV-Kapitän Marco Bäumer gelang Jonathan Knott in der 55. Minute das 2:4 für die Gäste. Zu mehr reichte es für Rüblinghausen aber nicht mehr. Im Gegenteil mit einem Hammer aus 18 Metern gelang dem eingewechselten Sebastian Henne in der 75. Minute der Schlusspunkt zum 5:2 für Wenden.

„Mit der ersten Halbzeit war ich zufrieden, mit er zweiten nicht mehr. Da fehlte komplett die Bewegung. Vor der Pause haben wir nach vorne schnell gespielt, haben aber hinten zu offen gestanden und haben Rüblinghausen durch Fehlpässe zu Chancen eingeladen. In der zweiten Halbzeit fehlte auch ein wenig die Kraft. Das ist nach der ersten Vorbereitungswoche ganz normal. Trotzdem verlange ich von meinen Spielern, dass sie in einigen Situationen konsequenter spielen“, resümierte Wendens Manuel Fernholz sein Debüt als Trainer der VSV Wenden.

Rüblinghausens Trainer Avdi Qaka lobte seine Mannschaft: „Das war eine sehr gute und intensive Einheit für uns. Leider haben wir einige guten Chancen nicht genutzt. Wenn man alle zusammenrechnet, hätten wir genauso viele Tore schießen müssen wie Wenden. Vom Spielerischen hat man sicher den Unterschied gesehen.“

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