FC Lennestadt

Es wird langsam Zeit, Punkte zu holen

Trainer Jürgen Winkel hofft gegen Iserlohn auf den Einsatz von Christian Schmidt (rotes Trikot), der in Kirchhörde kurzfristig ausfiel.

Trainer Jürgen Winkel hofft gegen Iserlohn auf den Einsatz von Christian Schmidt (rotes Trikot), der in Kirchhörde kurzfristig ausfiel.

Foto: Michael Meckel

Lennestadt  Das Bangen und Zittern um den FC Lennestadt geht in die nächste Westfalenliga-Runde.

. Nach der bitteren 0:1 Niederlage im „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen den Tabellenletzten Kirchhörder SC wartet nun mit dem FC Iserlohn ein weiterer hoher Prüfstein auf die Winkel-Elf.

Der Halberbrachter im Rückblick: „Nach der ersten schleppenden Halbzeit mit vielen Fehlpässen hatten wir uns viel vorgenommen für die zweite Hälfte. Bis auf das Gegentor haben wir auch ordentlich Druck nach vorne entwickelt und sind durchgehend angerannt. Leider waren das Aluminium bzw. ein Bein auf der Linie im Weg oder das Glück uns nicht hold.“

Personell hofft der FCL-Coach, dass alle angeschlagenen Spieler auf die Zähne beißen können. Moritz Thöne musste am Dienstag mit dem Training aussetzen und Christian Schmidt noch Nachwirkungen von dem kurzfristigen Ausfall am letzten Sonntag. Dazu kommen mit Torjäger Florian Friedrichs und weiteren Kickern, Spieler die sich hoffentlich „durchquälen“ (O-Ton Winkel) können. Winkel: „Wir müssen Gas geben und langsam anfangen zu punkten.“

Aufpassen auf Zottl

Nach leichten Startschwierigkeiten in der Hinrunde rollt der kommende Gegner um den scheidenden Trainer Christian Hampel derzeit die Tabelle von hinten auf.

Gerade in der Fremde liegen die Waldstädter mit Rang vier mehr als im Soll. Zentraler Fixpunkt des Fusionsclubs ist Torjäger Johannes Zottl, der bereits 14 eigene Treffer bejubeln konnte. Zottl, ein guter Kumpel aus Kindheitstagen von BVB-Spieler Julian Weigl, hatten die Iserlohner vor der Saison aus der Regionalliga Bayern vom TSV 1860 Rosenheim loseisen können.

Zuletzt machten die Märkischen dazu auf dem Transfermarkt von sich reden. Für die nächste Saison in der Westfalenliga steht beim gesicherten Tabellenneunten ein großer Umbruch vor der Tür. Zehn neue Spieler konnte der Sportliche Leiter Uli Sauerborn bereits vermelden, dem stehen aber auch bereits sechs Abgänge gegenüber.

So nimmt Hampel als kommender Sportlicher Leiter beim kräftig aufrüstenden Lüner SV ein Quintett von Leistungsträgern mit nach Lünen.

Da der Rest der Abstiegskonkurrenten bisher in den letzten Spielen auch keine Punkte einfahren konnte, liegt der Westfalenliga-Aufsteiger weiterhin auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. Aber die Realität kommt trügerisch daher. Horst 08 und der Kirchhörder SC haben ein Spiel und der dritte Konkurrent aus Schüren gar noch zwei Spiele in der Hinterhand. Als gutes Omen könnte da der Sieg aus dem Hinspiel gelten, als die Lennestädter den FC Iserlohn durch taktisch gute Maßnahmen überraschten und den 1:3 Sieg eintüten konnten.

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