Landesliga

Erleichterung beim VSV Wenden nach 3:0 über Drolshagen

Alexander Horst (rechts) bedrängt Drolshagens Christopher Koch

Alexander Horst (rechts) bedrängt Drolshagens Christopher Koch

Foto: Michael Meckel

chönau.  Der VSV Wenden gewann das Landesliga-Kellerderby gegen den SC Drolshagen mit 3:0 und gab die „Rote Laterne“ an die Gäste vom Buscheid weiter.

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SWem gelingt der Befreiungsschlag?“ So lautete am Samstag unsere Frage zum Landesliga-Kellerderby VSV Wenden gegen SC Drolshagen. Die klare Antwort lautet: Dem VSV Wenden.

Denn mit einem 3:0 (1:0)-Sieg vor der enttäuschenden Kulisse von nur rund 100 Zuschauern gelang der Mannschaft von Trainer Jörg Rokitte der Sprung vom letzten auf den elften Platz. Dafür mussten die Gäste die „Rote Laterne“ am 1. Advent mit an den Buscheid nehmen.

„Dass der Sieg verdient war, darüber gibt es wohl keine zwei Meinungen. Meine Mannschaft wusste, dass es heute keinen Schönheitspreis zu gewinnen gab. Sicher ist uns nicht alles gelungen, aber unter dem Strich war es in Ordnung“, freute sich VSV Trainer Jörg Rokitte.

Aber auch Drolshagens Trainer Holger Burgmann war mit der Leistung seiner Spieler trotz des 0:3 nicht unzufrieden. „Ich mache meiner Mannschaft aufgrund der vielen Ausfälle ein großes Kompliment. Für mich spiegelt das Ergebnis nicht den Spielverlauf wider. Wir haben bis zum 0:2 taktisch gut gespielt und uns gute Möglichkeiten heraus gespielt“, sagte Holger Burgmann, der nach dem Spiel seine Vertragsverlängerung um ein Jahr bis Sommer 2021 bekannt gab.

Schon früh mussten die Gäste unter die erste kalte Dusche. Andre Schilamow brachte Wenden in der achten Minute mit einem sehenswerten Linksschuss ins lange linke Eck mit 1:0 in Führung. Drolshagen hatte in der Folgezeit sehr gute Chancen, das 1:1 zu erzielen. In der 14. Minute scheiterte Stute-Sönnecken völlig frei stehend an VSV-Keeper Eick-Barghorn. In der 47. Minute köpfte Stute-Sönnecken den Ball nach einer Linksflanke von Weuste praktisch am leeren Tor vorbei.

„Das musste einfach ein Tor sein“, ärgerte sich Holger Burgmann. Und in der 60. Minute retteten Eick-Barghorn und Sascha Rokitte dem VSV Wenden nach einer Ecke das 1:0.

Doppelschlag entscheidet das Spiel

Die letzte halbe Stunde gehörte dann klar den Gastgebern. Und ein Doppelschlag brachte schließlich die Entscheidung. Nachdem Gäste-Keeper Tom Gummersbach in der 52. Minute einen Freistoß von Schöler noch glänzend halten konnte, sah er in 68. Minute bei einer Ecke nicht sehr gut aus. Er klatschte den Ball nur kurz nach vorne, wo El Alami stand und den Ball aus dem Gewühl zum 2:0 ins Netz drosch. Nur vier Minuten danach gelang Alexander Horst nach einem langen Abschlag von Eick-Barghorn und einem Missverständnis in der Gäste-Abwehr der 3:0-Endstand.

Ganz bitter für Drolshagen neben dem 0:3 und dem Abrutschen auf den letzten Platz: In der 45. Minute musste Edem Sinaci mit Verdacht auf Kreuzbandriss ausgewechselt werden. Damit fällt beim eh schon personell arg gebeutelten Aufsteiger wohl ein weiterer Spieler länger aus.

Holger Burgmann blickte trotzdem optimistisch nach vorn: „Wir dürfen uns nicht aufgeben. Vielleicht holen wir noch was gegen Erlinghausen. In der Rückrunde werden wir dann personell anders aufgestellt sein. Mit der Einstellung von heute können wir den Anschluss halten. Ich hoffe, dass wir dann am Ende drin bleiben.“ Auch Jörg Rokitte schaute nach vorne: „Jetzt geht der Blick direkt auf das Spiel nächste Woche in Hünsborn. Heute war ein Spiel, das wir irgendwie gewinnen mussten. Das haben wir irgendwie verdient geschafft. Unter dem Strich war es heute ok.“

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