Spiel in der Arena

Der große Tag für Rot-Weiß Hünsborn

Simon Weber (links) fehlt Hünsborn im Spiel auf Schalke gegen Langenholthausen.

Simon Weber (links) fehlt Hünsborn im Spiel auf Schalke gegen Langenholthausen.

Foto: Michael Meckel

Gelsenkirchen.  Das lange Warten hat ein Ende. Am Samstag ist es soweit.

RW Hünsborn bestreitet um 15.30 Uhr, also zur besten Bundesliga-Zeit, sein Auswärtsspiel gegen den Tabellenzweiten TuS Langenholthausen in der Veltins-Arena auf Schalke.

„Wir freuen uns einfach auf das Event. Wir müssen dieses Spiel als Geschenk ansehen. Denn das haben wir ja Langenholthausen zu verdanken. Bis auf das Abstimmen haben wir ja eigentlich nichts damit zu tun“, betont Hünsborns Trainer Andreas Waffenschmidt. Jetzt hoffe er darauf, dass möglichst viele Zuschauer seine Mannschaft nach Gelsenkirchen begleiten und unterstützen werden. „Vielleicht wird es vierstellig. Auch für mich wäre das Neuland. Ich habe zwar schon mal vor 1000 Zuschauern gespielt, aber kein Fußball, sondern Musik“, lacht Andreas Waffenschmidt.

Ausgangslage nicht schlecht

Seine Mannschaft sei der Gast. Und so solle sie sich auch verhalten. Aber, so Waffenschmidt mit einem Schmunzeln: „Auf dem Platz wollen wir ein dreckiger Gast sein und punkten. Sicher wird es schwer, gerade auf dem ungewohnten Rasenplatz. Mit einem Punkt wäre ich erstmal schon zufrieden. Das würde ich sofort unterschreiben.“

Die sportliche Ausgangslage sei für seine Mannschaft gar nicht so schlecht. Waffenschmidt: „Durch den Sieg in Drolshagen haben wir nicht mehr so viel Druck. Insgesamt stehen wir trotz einiger langwierigen Verletzungen mit neun Punkten ganz gut da.“ Seine Mannschaft habe die Situation nach den Kreuzbandrissen von Marius Uebach und Luca Künchen sehr gut angenommen. „In Werdohl, Wenden und Drolshagen haben wir unsere Hausaufgaben gemacht. Auch gegen Hagen 11 haben wir eine gute Leistung gezeigt und lange geführt. Gegen den Tabellenführer kann man verlieren“, so Waffenschmidt.

Marius Uebach im Kader

Und auch das 0:6 zuhause gegen Erlinghausen sei letztlich auch kein Beinbruch. Waffenschmidt „Da wird man lange drauf angesprochen. Aber so etwas kann immer mal passieren. Das sieht man ja auch am 0:4 von Borussia Mönchengladbach in der Europa-League gegen Wolfsberg. Und das sind Profis.“Personell sieht es bei RW Hünsborn ganz gut aus. Fehlen wird neben Luca Künchen nur Simon Weber aus privaten Gründen. Im Kader dabei ist Marius Uebach. Wie das? „Marius hat 90 Landesliga-Tore für uns erzielt. So ein Mann hat es verdient, bei so einem Spiel dabei zu sein“, berichtet Andreas Waffenschmidt.

Beim TuS Langenholthausen werden bis auf zwei Spieler alle dabei sein. Auch die beiden besten Stürmer Falk Fischer (war gesperrt) und Gian-Marco De Luca (war im Urlaub) sind wieder dabei.

F-Junioren sind Einlaufkinder

Natürlich werden zahlreiche Fans die Mannschaft von Trainer Andreas Waffenschmidt nach Gelsenkirchen begleiten. Um 12.15 Uhr setzen sich drei Busse ab dem Vereinslokal „Zu den Dreikönigen“ in Richtung Schalke in Bewegung. Die Mannschaft fährt mit einem Bus vom Sportplatz ab. „Es war gar nicht so leicht, Busse für Samstag zu bekommen. An diesem Tag sind viele Veranstaltungen, zum Beispiel Oktoberfeste, wo Busse gebraucht werden. Deswegen haben wir neben einem großen Bus mit 50 Plätzen zwei kleine Busse mit insgesamt 47 Plätzen bestellt. Die Plätze waren schnell ausgebucht. Wir mussten einigen leider absagen“, berichtet Phillip Scherer.

Der Geschäftsführer von RW Hünsborn hofft, dass darüber hinaus viele Fans die Mannschaft mit dem Auto nach Gelsenkirchen begleiten werden. Sie können auf dem Parkplatz P1 bei der Veltins-Arena parken. Der Eintritt ist frei, Essen und Getränke können bar bezahlt werden. Zutritt ist über den Eingang West Die Zuschauer sitzen in den Blöcken C und D.

Mit im Bus sind die Hünsborner Trikots. Die sollten ursprünglich schon am Freitag nach Gelsenkirchen gebracht werden. Doch Anfang der Woche kam die „Entwarnung“: Samstag reicht.

Fotos für Stadionwürfel

Die Hünsborner Spieler mussten extra Fotos im Format 16:9 von sich machen lassen. „Die werden auf dem großen Stadionwürfel gezeigt“, erklärt Phillip Scherer. Und nicht nur die Seniorenfußballer haben am Samstag ihren Auftritt in der Veltins-Arena. Phillip Scherer: „Beide Vereine bringen Jugendspieler als Einlaufkinder mit. Bei uns ist das unsere F-Jugend. Zudem werden Jugendspieler von Langholthausen als Balljungen fungieren.“

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