Fußball

1:13 - dieser Test geht voll ins Auge

Das Testspiel beim FC Lennestadt geht für das neue SG-Trainerduo Christian Günther (l.) und Gregory Zoran mit 1:13 voll ins Auge.

Das Testspiel beim FC Lennestadt geht für das neue SG-Trainerduo Christian Günther (l.) und Gregory Zoran mit 1:13 voll ins Auge.

Foto: Michael Meckel

Lennestadt.  Seit Samstag-Nachmittag ist Schützenfest in Altenhundem. Im Henselstadion gab es das schon zur Mittagszeit um 13 Uhr.

Denn da überrollte Fußball-Westfalenligist FC Lennestadt Bezirksligist SG Serkenrode/Fretter in seinem zweiten Testspiel mit sage und schreibe 13:1 (8:0) und zeigte sich damit gut gerüstet für das Stadtpokalturnier in der kommenden Woche in Langenei.

Nur 18 Stunden Pause

Den Gästen war deutlich anzumerken, dass sie erst 18 Stunden zuvor ein Testspiel beim A-Kreisligisten RW Lennestadt (1:1) absolviert hatten. Von Beginn an hatten sie keine Chance. Bereits in der dritten Minute eröffnete Silas Haase den Torreigen. Bis zur Pause schraubten Florian Friedrichs (8., 27., 35., 45.+1.), Venhar Bivolaku (21.), Steffen Hebbeker (25.) und Christian Schmidt (40.) das Ergebnis auf 5:0. Zur Pause wechselte FCL-Trainer Jürgen Winkel acht Spieler aus. Doch trotzdem ging das muntere Scheibenschießen weiter. Bereits nach 51 Minuten hieß es durch Christian Schmidt (46.) und einen Doppelschlag von Samuel Eickelmann (50., 51.) 11:0. „Was ist den hier los? Hier ist ja jeder Schuss ein Treffer“, echauffierte sich ein frustrierter Abwehrspieler der SG Serkenrode/Fretter.

Nach dem 11:0 ließen es die Gastgeber dann etwas ruhiger angehen. Erst in der 72. Minute machte Steffen Hebbeker das Dutzend voll. Drei Minuten später gelang Julian Reuter das Ehrentor für die Gäste. In der 87. Minute gelang Steffen Hebbeker mit seinem dritten Tor der 13:1-Endstand.„Sicher ist es ist es ein schönes Ergebnis. Aber man sollte es nicht überbewerten. Dass Serkenrode/Fretter noch am Freitag in Grevenbrück gespielt hat, war nicht zu übersehen“, sagte Andreas Friedrichs, Sportlicher Leiter des FCL.

Trainer Jürgen Winkel war mit dem zweiten Testspiel des Westfalenligisten sehr zufrieden. „Wir hatten gegenüber dem 2:2 letzte Woche in Elspe einige Änderungen vorgenommen. Da hatten meine Spieler mit zwei Waldläufen auch noch eine schwere Woche in den Knochen. 13 Tore muss man gegen einen Bezirksligisten erstmal schießen. Wir hatten viele gute Aktionen, vor allem das Spiel über die Außenpositionen. Serkenrode/Fretter kam nie mit unserem Tempo klar“, sagte Jürgen Winkel.

Dogrusöz trifft drei Mal

Die SG Finnentrop/Bamenohl geht in der Vorbereitung weiter auf Torejagd. Beim befreundeten Landesligisten Viktoria Resse setzte sich der Westfalenliga-Vizemeister klar mit 7:1 (4:0) durch. Für die Schützlinge von Ralf Behle trafen vor der Halbzeit Phillip Hennes, Tim Schrage und Hasan Dogrusöz zwei Mal. Nach dem Wiederanpfiff waren Nicolas Herrmann, Heiko Entrup und noch einmal Dogrusöz erfolgreich.

Wegen Urlaub, Schützenfest in Heggen unter anderem war Finnentrop/Bamenohl nur mit zwei Auswechselspielern nach Gelsenkirchen gefahren. Moritz Kümhof nutzte das Wochenende zu einem Abstecher nach Sevilla, wo sein Bruder Simon bei der WM der CP-Fußballer spielt. „Wir haben variabel gespielt und viel Positionsspiel betrieben“, war der Sportliche Leiter Andre Ruhrmann zufrieden.

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