Eishockey

Unangenehme Auswärtshürden warten auf die Iserlohn Roosters

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IEC Iserlohn Roosters - Adler Mannheim, Eishockey, DEL

IEC Iserlohn Roosters - Adler Mannheim, Eishockey, DEL

Foto: Michael May / IKZ

Iserlohn.  Die kommenden Gegner Ingolstadt und Straubing haben in dieser Saison schon für einige Überraschungen gesorgt.

Kurz vor Beginn des Mannheim-Spiels stand Roosters-Stürmer Marko Friedrich bei „MagentSport“ Rede und Antwort. Dabei ging es auch um das enorme Pensum, das die DEL-Spieler momentan abspulen müssen. Der „brutale Spielplan“ beschert den Roosters fünf Spiele in acht Tagen. In diesem Zusammenhang schickte Friedrich „liebe Grüße an die Fußball-Bundesliga“.

Nach den Spielen in Mannheim und Schwenningen zu Wochenbeginn sowie dem Heimspiel gegen Mannheim gab Iserlohns Trainer Brad Tapper dem Team an Karfreitag frei.

Der Spielplan meint es gutmit den Straubing Tigers

Heute geht es nach einer Trainingseinheit wieder Richtung Süden, denn an Ostersonntag (19.30 Uhr) wird beim ERC Ingolstadt gespielt, Ostermontag beginnt um 18.30 Uhr die Partie bei den Straubing Tigers. Die Ingolstädter waren zuvor am Mittwoch und Donnerstag im Einsatz, die Tigers am Dienstag und Mittwoch. Am Sonntag haben sie die DEG zu Gast, allerdings schon um 14.30 Uhr. Sie können also frühzeitiger in den Entspannungsmodus wechseln und müssen nicht reisen, was ein Vorteil gegenüber den Roosters sein könnte. Gedanken über den Fitnesszustand seiner Spieler macht sich Trainer Brad Tapper zwar schon, er betont aber auch, dass sich intensivst um die Spieler gekümmert wird. Zu möglichen Änderungen, insbesondere was die Torhüterposition angeht, wollte er sich noch nicht äußern.

Der ERC Ingolstadt steuert deutlich in Richtung Play-offs. Das Polster auf die auf Patz fünf liegenden Straubinger beträgt acht Spieltage vor Hauptrundenende elf Punkte. Kurioserweise liegen sie wie der IEC auf Rang drei, doch Iserlohn spürt bei nur zwei Punkten Vorsprung auf Wolfsburg und Düsseldorf den Atem der Konkurrenz im Nacken. Daheim gelangen dem ERC schon Siege über München und Berlin, für Aufsehen sorgten die beiden Kantersiege gegen Nürnberg. Innerhalb von fünf Tagen gab es erst ein 8:0, dann ein 7:0.

Die Straubing Tigers haben es lange Zeit nicht geschafft, an die starke Hauptrunde der vergangenen Saison (Platz drei) anzuknüpfen, doch seitdem sie sich mit den Nordklubs messen, zeigt die Formkurve steil nach oben. Sechs Duelle gab es bislang, vier wurden gewonnen, nur in den beiden Spielen gegen Berlin gab es nichts zu holen. Zum Auftakt gab es einen 5:2-Erfolg über Bremerhaven und danach zwei 4:0-Auswärtssiege in Düsseldorf und Krefeld – eingefahren wurden diese an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Auch in Bremerhaven wurde 4:0 gewonnen.

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