Eishockey

Turbulente Entwicklungen rund um die Iserlohn Roosters

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Die Iserlohn Roosters, hier mit Trainer Brad Tapper (Mitte), erleben turbulente Tage.

Die Iserlohn Roosters, hier mit Trainer Brad Tapper (Mitte), erleben turbulente Tage.

Foto: Dennis Echtermann

Iserlohn.  Heute muss die Mannschaft bei den Straubing Tigers ran.

Die für die Osterfeiertage angesetzten Spiele der Iserlohn Roosters in Ingolstadt und Straubing sind am Karsamstag abgesagt worden. Wie die Roosters selbst mitgeteilt haben, ist der obligatorische PCR-Test bei einem Teammitglied positiv ausgefallen.

Die Ergebnisse der Tests, die am Donnerstag nach dem Mannheim-Spiel vorgenommen wurden, erreichten die Mannschaft am Samstagmorgen vor der geplanten Abfahrt nach Ingolstadt. Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt und einem weiteren Test begaben sich alle Beteiligten auf dem direkten Weg in die häusliche Quarantäne bis Montag. Von offizieller Seite gab es zunächst keine Angaben darüber, ob es sich um einen Spieler oder ein Mitglied des Trainer- und Betreuerstabes handelt. Inzwischen sickerte aber durch, dass es einen Spieler erwischt habe, der aber symptomfrei gewesen sein soll.

DEL prescht vor und überrascht auch die Verantwortlichen

Am Montagmorgen stand bei den Beteiligten ein weiterer PCR-Test an, Berichten zufolge sollen alle negativ gewesen sein. Noch bevor diese Ergebnisse die Runde machten, setzte die DEL die ausgefallenen Spiele neu an. Dass bereits an diesem Dienstag um 20.30 Uhr in Straubig gespielt wird, soll selbst einige Verantwortliche im Klub überrascht haben, zumal es am Samstag noch von der Liga hieß, dass man erst nach den Feiertagen über neue Termine entscheiden wolle. Neuer Termin für die Begegnung in Ingolstadt ist jetzt der 15. April, ein Donnerstag, Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.

Für die Roosters ist es der zweite Corona-Schock. Kurz vor Beginn der Vorbereitung auf dem Eis war der Corona-Test von Bobby Raymond positiv. Doch damals war das Team noch nicht zusammengetroffen. Es genügte, nur den Spieler und die wenigen Kontaktpersonen unter Quarantäne zu stellen, alle anderen konnten trainieren und zum Test nach Köln fahren.

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