Skaterhockey

Skaterhockey-Bundesliga wird in zwei Staffeln geteilt

Auch nach der Teilung der Bundesliga treffen die Samurai Iserlohn (weißes Trikot) und Tim Linke auf die Crash Eagles Kaarst.

Auch nach der Teilung der Bundesliga treffen die Samurai Iserlohn (weißes Trikot) und Tim Linke auf die Crash Eagles Kaarst.

Foto: Michael May

Iserlohn.  Die Saison beginnt zu einem noch nicht bekannten Zeitpunkt von neuem.

Der ISHD, Dachorganisation der deutschen Skaterhockeyvereine, hat die Ergebnisse mehrerer Videokonferenzen veröffentlicht, in denen es Ende Mai um die Fortsetzung der aktuellen Saison gegangen ist. Vorab: Einen Plan, wann wieder um Punkte gespielt wird, gibt es nicht – kann es auch überhaupt noch nicht geben. Auf der Verbandsseite heißt es dazu: „Zur Wiederaufnahme eines regulären Wettkampfbetriebs ist zwingend die Freigabe der nicht-kontaktfreien Sportausübung im Wettkampf durch die politischen Akteure erforderlich. Des Weiteren müssen natürlich auch die Spielstätten von den zuständigen Kommunen und Behörden für den Wettkampfbetrieb freigegeben worden sein.“

Erst wenn beides flächendeckend geschehen ist, sei etwa zwei Wochen später mit der Wiederaufnahme des Spielbetriebs zu rechnen. Diese Zeitspanne soll genutzt werden, um Spielpläne zu erstellen und Schiedsrichter einzuteilen. Spielpläne müssen deshalb neu erstellt werden, weil beinahe alle Ligen in zwei Staffeln aufgeteilt werden. Ausnahmen sind die erste Damenbundesliga und die zweite Damenliga, die zweiten Schülerligen und die Bambiniligen. Die Samurai Iserlohn sollen in der Bundesliga Gruppe B spielen und dort in Hin- und Rückspielen auf den TV Augsburg, Vizemeister Crash Eagles Kaarst, HC Köln-West Rheinos und die Commanders Velbert treffen. Im Idealfall schließen sich daran die Playoffs an. Darüber, ob und wenn ja in welchem Modus die Playoffs gespielt werden können, wird laut ISHD zu gegebener Zeit entschieden. Mitgeteilt wird ausdrücklich auch, dass dieser Plan nur dann aufgehen kann, der Spielbetrieb bis spätestens Anfang/Mitte September starten kann.

Meisterschaftsspiele wie am Fließband sind möglich

Die Samurai gehören zudem zu einer Gruppe von Vereinen, die sich dazu bereit erklärt haben, ihre Spielstätte für Vereine zu öffnen, die Probleme haben, Hallenzeiten bei sich vor Ort zu erhalten. Denn nicht jeder Verein verfügt über eine Halle, in der ausschließlich Skaterhockey gespielt wird. Laut Elisabeth Havighorst-Lötters, der Samurai-Vorsitzenden, gilt diese Zusage für den Spielbetrieb. Es könnte also sein, dass auswärtige Klubs in der Heidehalle um Punkte spielen – möglicherweise sogar ein ganzes Wochenende lang. „Wenn man eine Spieldauer von zwei Stunden als Basis nimmt, könnten bei uns acht Partien an einem Tag ausgetragen werden.“ Da die Heidehalle über vier Umkleidekabinen verfügt, könnten die Mannschaften stets eine frisch desinfizierte Kabine nutzen.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben