Basketball

Neuer Vertrag für Jonas Buss

Jonas Buss bleibt ein weiteres Jahr bei den Kangaroos.

Jonas Buss bleibt ein weiteres Jahr bei den Kangaroos.

Foto: Foto: Max Winkler

Iserlohn.  Kangaroos binden ihren jungen Center.

Jonas Buss trägt auch in der Saison 2020/21 das Trikot der ProB-Basketballer der Iserlohn Kangaroos. Der 21-jährige Center musste nicht lange überlegen, ob er das Angebot der Waldstädter für einen Ein-Jahres-Vertrag annimmt. Im Gegenteil. „Ich fühle mich hier wohl, meine Familie ist in der Nähe und das ganze Umfeld bei den Kangaroos ist für mich ein ganz, ganz wichtiger Faktor“, sagt Buss.

Tatsächlich fühlt sich der Student der Wirtschaftspsychologie in Iserlohn längst heimisch. Er studiert im dritten Semester an der UE, hat sich einen Freundeskreis auch abseits des Basketballs aufgebaut – ist angekommen. Das sieht auch Kangaroos-Manager Michael Dahmen so: „Für mich ist Jonas kein zugezogener Spieler mehr. Er ist Iserlohner.“

Darüber hinaus hat sich Jonas Buss auch sportlich gut entwickelt. Viele Dinge in seinem Spiel sind statistisch nicht erfasst. Er macht die kleinen Dinge, die so wichtig sind: Er nervt seine Gegenspieler mit seiner physischen Gangart in der Defense, kämpft um jeden Ball, stellt in der Offensive solide Blöcke – und schafft Freiräume für seine Mitspieler. In der abgelaufenen Saison brachte es Buss in rund 13 Minuten pro Partie durchschnittlich auf knapp vier Punkte, zwei Rebounds und einen Assist. „Ich möchte mich weiterentwickeln, ein kompletterer Spieler werden“, sagt der gebürtige Meinerzhagener. „Ich passe mich dem an, was der Coach von mir erwartet, werde physisch spielen, hart verteidigen und Gas geben.“

Buss ist ein Arbeiter. Seine Einstellung vorbildlich. „Jonas hat sich gut entwickelt. Ich bin davon überzeugt, dass er in der neuen Saison einen weiteren großen Schritt nach vorne machen wird und eine wichtige Rolle für uns spielen kann. Er ist ein Junge aus der Region, der enormes Potenzial hat“, sagt Kangaroos-Manager Michael Dahmen, der nun auf weitere Zusagen hofft. Elijah Allen, Moritz Schneider, Viktor Ziring und Ruben Dahmen haben entsprechende Angebote vorliegen.

„Es gibt halt einige Unwägbarkeiten, deshalb kann es schon einmal etwas länger dauern, bis die Zusagen vorliegen“, macht Dahmen deutlich. Aktuell steht der Verein mit einem guten Dutzend an deutschen Spielern in Verhandlungen. Erst danach soll die Importposition besetzt werden. Dahmens Vorhaben ist vor allem, mehr Athletik in den Kader zu holen.

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