Handball

Martin Centini will als Co-Trainer einsteigen

Als Co-Trainer wird Martin Centini (links) Tihomir Knez zur Seite stehen.

Als Co-Trainer wird Martin Centini (links) Tihomir Knez zur Seite stehen.

Foto: Willy Schweer

Hemer.   HTV-Handballer haben im kleinen Kreis mit der Saisonvorbereitung begonnen. Offene Kaderplätze

Beim Aufgalopp war der Kreis der Mitwirkenden recht überschaubar, und so bald wird sich das beim Handball-Oberligisten HTV Hemer auch nicht ändern. Denn einige Neuzugänge wie Bosko Bjelanovic, Karol Zechmeister oder Matias Paya werden erst zum Monatsende einsteigen, und es gibt noch einige Lücken im Kader.

Trainer Tihomir Knez hat jedoch ganz bewusst einen frühen Trainingsstart angeordnet, weil er die Grundlagen intensivieren und absolute Fitness zum Saisonstart garantieren will. „Nach dem Umbruch wartet eine enorme Herausforderung auf uns, aber es ist eine schöne.“

Einige Neuzugänge kommen erst zum Monatsende

Mit „uns“ meint er auch Martin Centini, der beim HTV als Co-Trainer einsteigen soll. „Es sind noch ein paar Kleinigkeiten zu besprechen, aber von meiner Seite ist das eigentlich klar“, sagt der 54-Jährige, der zuletzt die Zweitliga-Damen des TV Beyeröhde (Wuppertal) betreute, wo seine Tochter Dana das Tor hütete. Beruflich bedingt musste der Mendener jedoch kürzer treten, aber als Tihomir Knez bei ihm anklopfte, mit dem er einst beim TV Schwitten von der Landesliga bis zur Oberliga aufgestiegen war, reizte ihn das Comeback. „Wir kennen uns schon so lange, und ich bin sicher, dass wir gut zusammenarbeiten werden“, meint Centini an die Adresse des Cheftrainers gerichtet. Aktuell ist er im Verein auch als neuer Coach der Landesliga-Damen im Gespräch.

Am ersten Abend konnte er sich in Ruhe der weiteren Ausarbeitung des Vorbereitungsplanes widmen, denn ein intensives Training stand noch nicht auf dem Programm. Im Grohe-Forum wurde Fußball gespielt, es folgten ein paar Kraftübungen und Knez’ Ankündigung, dass es am Donnerstag mit intensivem Laufen weitergeht. Vorerst vier bis fünf wöchentliche Einheiten plant der Trainer, die zunächst primär Ausdauer- und Kraftelemente beinhalten.

Vom verbliebenen Stamm sind die Torhüter Patrick Spiller und Max Müller sowie die Feldspieler Lars Henkels, Bastian Frenzel und Lars Klisch im Einsatz, dazu kommen die Neuzugänge Jonas Brieden und Torben Voigt. Einen Rückzieher hat nach Knez’ Worten David Wizy gemacht, so dass die Suche nach weiterer Verstärkung des Kaders intensiviert werden muss. Aus der eigenen Jugend hatte der Coach Yannis Spieckermann für die Linksaußenposition im Visier, doch der will lieber komplett bei der A-Jugend bleiben.

„Wir brauchen auf jeden Fall noch Linkshänder,“ betont Knez, der die Hoffnung noch nicht aufgegeben hat, das Thorsten Becker bei der Stange bleibt und ein Thema für die Rechtsaußenposition werden kann.

Früher als gedacht wird wohl der seit Jahresbeginn wegen eines Kreuzbandrisses fehlende Philip Trattner zurückkehren. Er dreht bereits wieder seine Laufrunden und will spätestens im September voll im Mannschaftstraining stehen.

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