Handball

Kronen-Cup: Nur ein Sieg

Hemer/Dortmund.  Dem HTV Hemer fehlt die Konstanz im Abschluss.

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Bei der 29. Auflage des vom Handball-Verbandsligisten TuS Westfalia Hombruch ausgerichteten Dortmunder Kronen-Cups spielte der für die Endrunde gesetzte HTV Hemer keine Rolle. Nur gegen den klassentieferen VfL Brambauer gelang ein Sieg, das war für die Finalteilnahme einfach zu wenig.

Der von Co-Trainer Martin Centini betreute Oberligist startete in der Endrunden-Gruppe C, die in der Sporthalle Renninghausen ausgetragen wurde, mit einem verdienten 10:8-Erfolg über den Landesligisten VfL Brambauer. In dieser Auftaktpartie hatten die Hemeraner alles im Griff, versäumten es aber, eine vorzeitige Entscheidung herbeizuführen. „Hätten wir die freien Bälle noch erfolgreich abgeschlossen, wäre der Sieg nach ordentlicher Leistung weitaus höher ausgefallen“, resümierte Centini.

In der zweiten Partie gegen die Gastgeber vergaben die Hemeraner erneut allerbeste Chancen. Auch zwei verworfene Siebenmeter fanden bei der schwachen Ausbeute ihren Niederschlag. So verwunderte das 4:9 gegen TuS Westfalia Hombruch keineswegs. Wenn man im Angriff in einer Partie, die 20 Minuten dauert, nur vier Tore erzielt, kann man auch keinen Blumentopf gewinnen. Mit dieser Niederlage sank die Chance auf die Finalteilnahme auf den Nullpunkt.

In der dritten Partie, unterlag der HTV gegen den Titelverteidiger TuS Volmetal mit 6:10. „Auch hier war mehr drin. Gute und schlechte Szenen wechseln sich derzeit immer wieder ab. Aber wir haben ja noch etwas Zeit bis zum Saisonbeginn“, berichtete Centini.

Der nur mit einer Rumpftruppe angetretene Verbandsligist TuS Bommern setzte sich im Endspiel mit 12:11 gegen den klassenhöheren TuS Volmetal durch und heimste 750 Euro Siegprämie ein.

HTV: Müller, Spiller; Bjelanovic, Frenzel, Burschik, Zechmeister, Klisch, Voigt, Brieden, Sauerland, Briatka, Henkels.

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