Eishockey

Hommel hat reichlich zu tun

Christian Hommel kann sich über zu wenig Arbeit nicht beklagen.

Christian Hommel kann sich über zu wenig Arbeit nicht beklagen.

Foto: Oliver Bergmann

Iserlohn.  Bis Sonntag müssen die Lizenzunterlagen eingereicht werden.

Christian Hommel, Sportlicher Leiter der Iserlohn Roosters, freute sich zuletzt über zwei Weichenstellungen, die ganz in seinem Sinne waren: Das weitere Engagement von Alex Grenier und die Verlängerung der Kooperation mit dem Herner EV. An vielen anderen Dingen wird abseits des Rampenlichts intensiv gearbeitet.

„Am Ende des Tages können wir sicher nicht von Langeweile sprechen“, beteuert Hommel vor dem Hintergrund, dass nicht jeder Arbeitsvorgang zu einer Pressemitteilung wird. Unter anderem werde Kontakt zu bereits unter Vertrag stehenden Spielern und Trainern gehalten, denen es durchweg den Umständen entsprechend gut geht und die nach den Plänen der Athletiktrainer ihr privates Pensum abspulen. Daneben werden auch Informationen über potenzielle Verstärkungen eingeholt.

Gespräche mit Halmo und Bietigheim stehen noch an

Hommel arbeitet zudem noch an den Unterlagen zur Lizenzprüfung, die bis Sonntag bei der Liga eingereicht werden müssen. Eine Rückmeldung erwartet er frühestens ab Mitte Juni, wahrscheinlicher seien Ergebnisse jedoch Ende des Monats zu erwarten. Erst danach stehen engere Gespräche mit Spielern an. Der Kader für die neue Saison ist schließlich noch lange nicht komplett, und auch mit Akteuren, die in der vergangenen Saison zum Team gehörten, sind noch Punkte zu klären. Das betrifft zum Beispiel Mike Halmo, der zuletzt 31 Scorerpunkte sammelte. Mit den Bietigheim Steelers aus der DEL2 kooperieren die Roosters seit einem Jahr ebenfalls, doch in diesem Fall wurde gleich ein Zweijahresvertrag vereinbart. „Es stehen noch Gespräche an, aber ich gehe davon aus, dass die Kooperation weitergeht.“

Zu den Unwägbarkeiten, mit denen die Klubs zu kämpfen haben, gehört auch der Zeitpunkt des Wiedereinstiegs ins Mannschaftstraining. Unter anderem ist noch unklar, wann am Seilersee überhaupt die Eismaschinen wieder anlaufen.

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