Fussball

Grund zur Freude nur in Dröschede

Borussia Dröschede (hier gegen Hüsten) marschiert in der Landesliga vorneweg.

Borussia Dröschede (hier gegen Hüsten) marschiert in der Landesliga vorneweg.

Foto: Michael May

Iserlohn.  Fußball-Nachlese: Bei drei der vier heimischen Bezirksligisten herrscht „Alarmstufe Rot“.

Halbzeit in der Fußball-Landes- und Bezirksliga. So richtig Grund zur Freude hat dabei definitiv nur Borussia Dröschede. Das Team von Trainer Dragan Petkovic sicherte sich mit einem 3:1 gegen Hüsten die Herbstmeisterschaft.

Nach dem 3:3 der SpVg. Hagen 11 beim Schlusslicht Wenden, das Bodenröder erst in der 95. Minute sicherte, hätten sich die Borussen sogar eine Niederlage erlauben können, nun haben sie drei Punkte Vorsprung auf den Aufsteiger aus Hagen sowie fünf Zähler auf den zweiten Verfolger Erlinghausen. In diesem Jahr steht für die Elf von der Emst am 1. Dezember noch das Kreisderby gegen den BSV Menden auf dem Programm, und zum Abschluss die Auswärtsaufgabe in Olpe.

30-Punkte-Vorgabe schonvorzeitig erreicht

Die zum Jahresende angestrebten 30 Punkte auf dem Dröscheder Konto hat das Team nun also schon zum Ende der Hinrunde auf dem Konto. Zuletzt gab es fünf Siege in Folge, wobei die Elf vor allem gegen die direkten Konkurrenten überzeugte. Nur zweimal gingen die Dröscheder als Verlierer vom Platz, einmal davon auf eigenem Geläuf beim 0:1 gegen Langenholthausen.

In der Rückrunde, in der man nur noch fünf Heimspiele zu bestreiten hat und achtmal auswärts ran muss, wird sich weisen, ob die Borussia ein Titelkandidat ist. Spitze ist derzeit jedenfalls Torjäger Nweke, der mit 13 Treffern gemeinsam mit Raulf (Erlinghausen) die Liste anführt. Sieben Treffer hat Rödel erzielt.

Einziger Lichtblick in der Bezirksliga ist aus heimischer Sicht der SSV Kalthof, der nach zuletzt vier Partien ohne Sieg allerdings auf Platz vier zurückgefallen ist und schon elf Punkte hinter den gemeinsam führenden Teams aus Berchum/Garenfeld und Lüdenscheid rangiert.

Dennoch darf man hier von einer sorgenfreien Saison ausgehen. Schlechter sieht das schon beim SC Hennen aus, der von den letzten zehn Spielen keines gewann und nur zwei Punkte holte. Den letzten Sieg gab es am 8. September gegen Voerde, der Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang beträgt aber immer noch fünf Punkte.

Dort ist mit sieben Zählern der ASSV Letmathe zu finden, der auch aufgrund eklatanter Personalprobleme seit Wochen auf der Stelle tritt, bis zur Winterpause jeweils daheim gegen Schwelm und Sinopspor aber noch Boden gut machen kann. Allerdings muss dann die Abwehr besser arbeiten, die in den letzten drei Partien 16 Gegentore kassierte.

Nur fünf Zähler hat Sinopspor Iserlohn auf dem Konto, das ergibt den vorletzten Platz. Zwölf Zähler hatte Trainer Özer Cakar bis zur Winterpause angepeilt, elf können es maximal noch werden. Die Möglichkeiten hierzu bestehen in den beiden Derbys daheim gegen Hennen und beim ASSV Letmathe.

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