Infrastruktur

Die Tribüne bleibt auf dem Wunschzettel

Zufrieden mit dem neuen Parkplatz am Sportplatz: Die SVD/S-Vorstandsmitglieder Philipp Borchmann (li.) und Frank Schulte.

Zufrieden mit dem neuen Parkplatz am Sportplatz: Die SVD/S-Vorstandsmitglieder Philipp Borchmann (li.) und Frank Schulte.

Foto: Willy Schweer

Deilinghofen.  Deilinghofens Fußballer haben Hand angelegt und die größte Parkplatznot am Sportplatz behoben.

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Es musste in der Vergangenheit gar nicht erst das Lokalderby gegen die SG Hemer auf dem Plan stehen, um rund um den Ernst-Loewen-Sportplatz in Deilinghofen das Parkchaos auszulösen. Wegen unzureichender Einstellflächen parkten die Fußballfreunde ihr Auto entlang des Apricker Weges, was oft genug den Linienbussen ein Durchkommen unmöglich machte.

Nach dem Bau des neuen Umkleidegebäudes auf dem Sportplatzgelände wurde nun auch das leidige Parkplatzproblem in Angriff genommen und mit reichlich Eigenleistung des SV Deilinghofen/Sundwig zu einem vorläufigen Abschluss gebracht. Vereinsmitglieder absolvierten eine intensive Wochenendschicht und pflasterten mit den von der Stadt Hemer zur Verfügung gestellten Steinen die Parkfläche. Knapp 40 Einstellplätze sind entstanden, und sollte sich in den nächsten Monaten herausstellen, dass der Raum immer noch zu knapp bemessen ist, könnte im nächsten Jahr eine Erweiterung in Angriff genommen werden. In diesem Zusammenhang lobt SVD/S-Vorstandsmitglied Frank Schulte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt.

Bei der Baumaßnahme schlugen die Fußballer zwei Fliegen mit einer Klappe. Denn der Bodenaushub wurde verwendet, um die seit Jahren gesperrte ehemalige Stehplatztribüne unter einem Erdhügel verschwinden zu lassen. Der wurde begrünt, so dass ein Schandfleck verschwunden ist. Ein weiterer ist das alte Umkleidegebäude, das der Verein jetzt als Lagerraum nutzt. „Wir wissen nicht, ob und wann es abgerissen wird. Aber Geld steckt hier sicher niemand mehr rein“, meinte Schulte.

Bleibt noch ein Wunsch, den sich Deilinghofens Fußballer gern erfüllen würden: Der Bau einer kleinen überdachten Tribüne. Eine Anfrage wurde bei der Stadt bereits eingereicht, und Eigenleistung könnte man sicher einbringen, aber ein Problem muss erst gelöst werden. Der für den Verein einzig denkbare Standort an der Längsseite hinter den Trainerbänken ist nicht weit von dem direkt an den Sportplatz angrenzenden Naturschutzgebiet entfernt. „Das könnte Schwierigkeiten mit der Genehmigung geben, aber wir sind im Gespräch“, erläuterte Frank Schulte.

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