Basketball

Bescheidene Situation bei den Iserlohn Kangaroos

Elijah Allen überzeugte gegen Bernau mit 26 Punkten.

Elijah Allen überzeugte gegen Bernau mit 26 Punkten.

Foto: Max Winkler

Iserlohn.  Manager Michael Dahmen schaut trotzdem nur nach vorne.

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Die Tabellensituation bewertet Michael Dahmen, Manager der ProB-Basketballer der Iserlohn Kangaroos, als „absolut bescheiden“, doch bei den gezeigten Leistungen seines Teams sieht er einen klaren Aufwärtstrend.

„Wir haben gegen einen Gegner verloren, bei dem vier Spieler jeden Tag auf Erstliga-Niveau trainieren. Das hat man gesehen. Trotz ihrer jungen Jahre sind diese Akteure schon sehr weit und haben viel Erfahrung“, so Dahmen. Ihn schmerzt die knappe Niederlage. „Wir hatten viel Druck, während Bernau spätestens nach dem Ausfall von Spielmacher Blessig jeglichen Druck von sich nehmen konnte“, sah er den Unterschied. Für ihn ist klar, dass eine Mannschaft in jedem Spiel Fehler macht, doch gegen Bernau seien es ein, zwei zu viel gewesen. Man könne viel hinterfragen, doch es lohne sich im Augenblick nur, nach vorne zu schauen.

Morgen, spätestens Mittwoch werden die Verantwortlichen bei den Kangaroos wissen, wie schwerwiegend die Verletzung von Dennis Teucher ist. Ihm war die Kniescheibe herausgesprungen. Physiotherapeut Dennis Konrad-Werner beförderte unter sichtbar großen Schmerzen des Akteurs das Knochenstück durch fachmännische Griffe wieder an Ort und Stelle. Welche Bänder oder andere Dinge aber durch das Herausspringen verletzt wurden, muss in einem MRT geklärt werden. Sehr wahrscheinlich ist jedoch, dass der Neuzugang aus Rostock zumindest am Samstag in Itzehoe fehlt.

Beim Tabellenzweiten sind die Iserlohner einmal mehr klarer Außenseiter, was die Aussicht auf dringend benötigte Punkte im Kampf gegen den Abstieg oder um die Play-off-Plätze nicht gerade rosig gestaltet. Aktuell ist Platz acht vier Punkte weg, doch die Frage bleibt, wo die Kangaroos noch punkten können. Ablesbar an der aktuellen Heimbilanz (nur drei Siege aus acht Spielen) ist eine chronische Schwäche in eigener Halle, die es so noch nicht gegeben hat. Doch da blickt Manager Michael Dahmen wieder auf die zuletzt gezeigten Vorstellungen und sagt: „Unsere Leistungen sind gut, aber ein wenig müssen wir noch drauflegen. Vor allem in der Abwehr, wo wir in manchen Situationen noch deutlich kräftiger zupacken müssen.“

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