Eishockey

Trikotauktion hilft den Young Roosters

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Über 2.700 Euro für den Nachwuchs: Die Trikotversteigerung der Märkischen Bank zu Gunsten der Young Roosters hat sich gelohnt.

Über 2.700 Euro für den Nachwuchs: Die Trikotversteigerung der Märkischen Bank zu Gunsten der Young Roosters hat sich gelohnt.

Foto: Privat

Iserlohn.  Die Versteigerung der „Märkische-Bank-Trikots“ bringt gut 2700 Euro für den Eishockey-Nachwuchs.

Die ganz dunklen Wolken über der Eissporthalle sind inzwischen verzogen. Aufgezogen waren sie im vergangenen Jahr, weil den Young Roosters deutlich weniger Geld zur Verfügung stand, als zunächst benötigt wurde. Doch die Einstellung des Trainings- und Spielbetriebs führte zu deutlich weniger Ausgaben, gleichzeitig wurde die Abteilung zur Empfängerin zahlreicher Spenden. Daran hat sich bis jetzt nichts geändert.

Die jüngste Zuwendung kommt von der Märkischen Bank, die seit vielen Jahren die Roosters unterstützt und in der Hauptrunde der in Iserlohn mittlerweile beendeten Saison auch als Brustsponsor in Erscheinung trat. Diese Trikots sind nun versteigert worden und haben einen Erlös von 2713,44 Euro gebracht. Das Geld kommt komplett dem Nachwuchs zugute.

„Können Herausforderungen nur mit Partnern bewältigen“

Vom neuen Vorstandssprecher der Märkischen Bank, Artur Merz, und dem IEC-Vorsitzenden Wolfgang Brück bekam der Vorsitzende der Young Roosters, Bob Paton, den symbolischen Scheck überreicht und sagte bei dieser Gelegenheit: „Wir stehen in der Nachwuchsarbeit derzeit vor großen Herausforderungen, die wir nur gemeinsam mit starken Partnern, wie es unsere Profis und die Märkische Bank sind, bewältigen können. Wir arbeiten alle sehr hart daran, dass wir unserem Nachwuchs eine Perspektive bieten können und sind daher ganz besonders glücklich über die Unterstützung und die Wertschätzung, die diese Spende bedeutet.“

Parallel dazu wird bei den Young Roosters wieder trainiert. Dank des Fünf-Sterne-Status gilt der Eishockey-Standort Iserlohn seit einigen Monaten als Leistungszentrum. Die Mannschaften ab der U15 aufwärts dürfen wieder auf dem Eis trainieren, auch der U13-Landeskader, dem viele Young Roosters angehören, genießt dieses Privileg. „Die Altersklassen U7 bis U11 gehören zum Breitensportbereich. Für sie gibt es drei- bis viermal pro Woche Trocken- und Onlinetraining, was natürlich nicht optimal ist, aber wir sind froh, jedem Kind etwas bieten zu können“, schildert Paton.

Zunächst hieß es, dass die Eiszeit am Seilersee endet, nachdem die Profis ihr letztes Spiel bestritten haben. In der vergangenen Woche erreichte Paton die Nachricht, dass auf jeden Fall bis Ende April trainiert werden kann. „Wir haben die Trainingspläne umgehend aktualisiert, die Kids freuen sich.“

Und bereits jetzt halten die Verantwortlichen Ausschau nach Trainingsmöglichkeiten in der Nähe, damit die Talente vielleicht auch in Juni irgendwo auf dem Eis stehen können. Das kostet zwar Geld, aber das ist ja dank der zahlreichen Unterstützer für solche Zwecke wieder vorhanden.

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