Fußball

17 A-Ligisten und nur noch 29 Teams in den B-Liga-Staffeln

Die Fußball-Kreisliga A dürfte künftig mit 17 Mannschaften spielen. Meister SV  Deilinghofen/Sundwig ist dann nicht mehr dabei.

Die Fußball-Kreisliga A dürfte künftig mit 17 Mannschaften spielen. Meister SV Deilinghofen/Sundwig ist dann nicht mehr dabei.

Foto: Frank Saul

Iserlohn.  Der Kreisvorsitzende Horst Reimann kündigt Flexibilität bei der Planung an.

Nach den aufregenden Wochen mit beinahe täglich neuen Wasserstandsmeldungen zum weiteren Verlauf der Fußballsaison ist Ruhe an den virtuellen Konferenztischen eingekehrt, und der Kreisvorsitzende Horst Reimann lotet derzeit aus, wie die kommende Saison verlaufen könnte.

Aktuell plant er mit 17 Mannschaften in der Kreisliga A, eine mehr als bisher. Der SV Deilinghofen/Sundwig verlässt die Liga als Meister, und die Tabellenführer der B-Liga-Staffeln, Olympos Menden und Holzpfosten Schwerte, rücken auf. In Stein gemeißelt ist diese Zahl nicht, es kann zu Rückziehern kommen. Reimann kam unter anderem zu Ohren, dass die SG Hemer II ihren Platz räumen wolle. Der SG-Vorsitzende Stefan Odenhausen widersprach umgehend: „Das muss eine Fehlinformation sein.“

Die Kreisliga B bleibt definitiv zweigleisig. Reimann: „Sogar der Verband sagt, dass es keine Absteiger geben soll. Allein deswegen können wir nicht dahergehen und zahlreiche Mannschaften in die Kreisliga C schicken.“ 32 Teams gehörten der B-Liga im Sommer 2019 an, zwei steigen ins Kreisliga-Oberhaus auf, drei Klubs machten einen Rückzieher. Blieben noch 27 Mannschaften für zwei Staffeln. Mit den Aufsteigern aus den C-Ligen, DJK Bösperde II und Eintracht Ergste III, käme man auf 29 Mannschaften. Und in der Kreisliga C sieht es so aus, als würde die Sollstärke von 16 Teams pro Staffel nicht erreicht.

Es wird der Tag kommen, bis zu dem die Vereine benennen müssen, in welcher Liga sie mit welcher Mannschaft antreten wollen. „Das sollte möglichst vier Wochen vor dem Saisonstart feststehen. Aber es ist noch völlig offen, wann das sein wird“, betont Reimann und ergänzt: „Wir werden in dieser Sache so flexibel wie möglich sein.“

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