Fussball - DFB-Ü40-Pokal

Westfalia Hernes Routiniers sind in der Außenseiterrolle

Der SC Westfalia Herne (am Ball Dino Degenhard) nimmt am Wochenende am DFB-Ü40-Cup teil.

Der SC Westfalia Herne (am Ball Dino Degenhard) nimmt am Wochenende am DFB-Ü40-Cup teil.

Foto: Rainer Raffalski / Funke Foto Services

In Berlin beim DFB-Ü40-Cup sind die Ü40-Routiniers des SC Westfalia Herne am Ball. Diesmal zunächst in einer anderen Rolle als in den Vorjahren.

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Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin… so heißt es für die Ü40-Fußballer des SC Westfalia Herne in diesem Jahr – nicht zum ersten Mal. Erneut nehmen die Westfalia-Routiniers an der Deutschen Ü40-Meisterschaft (DFB-Ü40-Cup) teil, die an diesem Samstag und Sonntag in der Bundeshauptstadt ausgetragen wird.

Durch den Gewinn der Westdeutschen Meisterschaft im vergangenen Herbst in Duisburg-Wedau haben sich die Herner für die Titelkämpfe 2019 in Berlin qualifiziert.

Unter anderen Vorzeichen als in den vergangenen Jahren

In den Vorjahren konnten die Herner schon einmal Silber nach einer unglücklichen 0:1-Niederlage im Finale gegen Hannover 96 mit ins Ruhrgebiet nehmen. 2016 gehörten sie zu den Mitfavoriten, scheiterten damals gegen den späteren Deutschen Meister BW 90 Berlin im Halbfinale erst im Elfmeterschießen und gewannen am Ende das Spiel um Platz drei und damit Bronze.

„In diesem Jahr sind die Vorzeichen aber komplett anders“, so Westfalias Andre Dohm.

Denn einerseits bekomme der Ü40 Cup von Jahr zu Jahr mehr Aufmerksamkeit und immer mehr Top-Mannschaften kämen hinzu – und außerdem sei die Vorbereitung beim SCW holprig verlaufen. Leistungsträger wie Toni Kotziampassis und Kiki Kaup haben sich jeweils einen Kreuzbandriss zugezogen, dazu sind noch Christian Schäfers, Kai Barwich und André Dohm angeschlagen und wohl erst kurzfristig fit. Außerdem sind Spieler wie Dino Degenhard und Sami El Nounou beruflich stark eingespannt und fast ohne Training.

In der Vorrunde gegen die Bayern, BW Berlin und Nordhorn

Deshalb sehen sich die Herner in der Gruppenphase erst mal in der Außenseiterrolle gegenüber Bayern München (mit Francisco Copado), BW Berlin (mit Ronny Nikol, Marco Gebhard, Hendry Lau) und Eintracht Nordhorn.

Ein Favorit ist neben BW 90 in diesem Jahr der TSV Bayer Leverkusen – unter anderem mit Markus Feinbier, Thorsten Judt, Boris Zivkovic, Bernd Schneider, Markus Happe, Rene Rydlewicz und Jens Nowotny.

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