Fußball Landesliga

Verrücktes Spiel! Horsthausen siegt 5:4 in letzter Sekunde

Marvin Rupieper war erst der Unglücksrabe, dann der gefeierte Held beim Heimsieg gegen Langenbochum.

Marvin Rupieper war erst der Unglücksrabe, dann der gefeierte Held beim Heimsieg gegen Langenbochum.

Foto: Jürgen Theobald / FUNKE Foto Services

Herne.  Der Sieg gegen Westfalia Langenbochum war verdient – aber nach 3:4-Rückstand auch glücklich. Marvin Rupieper stand vor beiden Toren im Fokus.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Sportvereinigung Horsthausen hat die Partie gegen den Tabellenletzten Westfalia Langenbochum glücklich mit 5:4 für sich entscheiden können. „Glücklich aber nur, weil der Siegtreffer erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit fiel. Wir haben wirklich nicht gut gespielt, aber die drei Punkte nehmen wir trotzdem sehr gerne mit“, erklärte der Sportliche Leiter der Gastgeber, Ulrich Kirchmeyer. Dabei ging es für seine Mannschaft sehr gut los.

Dennis Kruckow wurde zweimal schön im Strafraum freigespielt, zweimal behielt der Stürmer die Nerven und brachte seine Mannschaft schon nach elf Minuten mit 2:0 in Führung. Tim Kilian erzielte mit einem schönen Schuss aus 20 Metern das 3:1, doch bis zur Pause hatte Langenbochum das Ergebnis auf 3:3 gestellt.

Zwölf Minuten vor dem Ende ging der abgeschlagene Tabellenletzte dann sogar in Führung.

Rupieper steht zweimal im Mittelpunkt

Marvin Rupieper soll seinen Gegenspieler im Strafraum gezogen haben, den fälligen Elfmeter verwandelte Tobias Portmann eiskalt. Doch Horsthausen kämpfte sich ins Spiel zurück.

Patrick Mosemann erzielte aus dem Gewühl den 4:4-Ausgleich, in der letzten Minute machte Marvin Rupieper seinen Fehler dann wieder gut und köpfte eine Ecke von Michael Lier mit voller Wucht zum umjubelten Siegtor ein. „Am Ende ist der Erfolg verdient“, so Uli Kirchmeyer.

SpVgg Horsthausen - Langenbochum 5:4
Tore:
1:0, 2:0 Kruckow (2., 11.), 2:1 (13.), 3:1 Kilian (16.), 3:2 (26.), 3:3 (45.), 3:4 (78.), 4:4 Mosemann (81.), 5:4 Rupieper (90.).
SpVgg: Carpentier - Gillner (35. Schulz), Schönherr (46. Gresch), Mosemann, Rupieper - Kilian, Bedersdorfer (71. Josifov), Balci, Lier, Dursun - Kruckow.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben