Fussball - Bezirksliga

Sportfreunde Wanne-Eickel und SG Herne 70 feiern Premiere

Devon Rode, am Ball, und seine Teamkollegen der Sportfreunde Wanne-Eickel sind am Sonntag Gastgeber im Derby gegen die SG Herne 70.

Devon Rode, am Ball, und seine Teamkollegen der Sportfreunde Wanne-Eickel sind am Sonntag Gastgeber im Derby gegen die SG Herne 70.

Foto: Rainer Raffalski / Funke Foto Services

Sonntag im Bezirksliga-Derby feiern die Sportfreunde Wanne-Eickel und die SG Herne 70 Premiere – erstmals treffen sie überkreislich aufeinander.

Sportfreunde Wanne-Eickel - SG Herne 70 (So., 15 Uhr, Wilhelmstraße). Immer wieder hat es das Duell zwischen SF Wanne und SG Herne 70 in den vergangenen Jahren gegeben, aber noch nie zuvor in der Bezirksliga. Es ist damit ein Premieren-Derby, und es ist in dieser Saison gleichzeitig das einzig mögliche Herner Aufeinandertreffen in dieser Spielklasse.

Legt man den bislang wechselvollen Verlauf beider Teams während der ersten fünf Spieltage zugrunde, gehen die Sportfreunde leicht favorisiert in die Partie. Auf beiden Konten jedoch stehen zwei Siegen jeweils drei Niederlagen gegenüber. Mit je sechs Zählern rangieren sie benachbart im gesicherten Mittelfeld der Liga.

Freude auf das Lokalduell

Eine Startbilanz, mit der man auf beiden Seiten unterm Strich ganz gut leben kann. „Nach fünf Spielen haben wir sechs Punkte, das ist für einen Aufsteiger nicht so schlecht“, meint 70-Coach Sebastian Saitner.

Ganz ähnlich erklingt es von Gegenüber Marco Jedlicka nach dem Umbruch zur neuen Saison an der Wilhelmstraße.

Ein besonderes Spiel für SG-Trainer Sebastian Saitner

„Jetzt freuen wir uns aufs Derby“, sagen beide Trainer unisono. Vor allem für Saitner ist es ein Lokalduell der besonderen Sorte, hatte er doch bereits die Sportfreunde 2016 in die Bezirksliga geführt, ehe ihm dieses Kunststück drei Jahre später auch mit den Siebzigern gelang.

Das letzte Duell an gleicher Stelle gewann Wanne-Eickel (2:0) vor gut zwei Jahren, damals in der Kreisliga, im Wettstreit um den Aufstieg. Inzwischen sind beide Mannschaften im überkreislichen Fußball angekommen und ermöglichen dort ein Wiedersehen auf neuem Niveau.

Verbessern gegenüber der Vorwoche

Es in jedem Fall besser zu machen als in der Vorwoche, das eint beide Mannschaften in ihrer Zielsetzung. „In der ersten Halbzeit haben wir gar nicht stattgefunden, haben keine Bälle festmachen können“, so Marco Jedlicka zum 0:3 in Wattenscheid. „Das war zum ersten Mal einfach schlecht.“

Neuerdings mangelnde Abwehrarbeit beklagte auch Sebastian Saitner, dessen Truppe in den vergangenen zwei Spielen gleich zwölf Gegentore kassierte. „Wir haben schlecht verteidigt. Aber auch der Abschluss war nicht gut genug“, so der 70-Trainer. Im Derby sollen die zuletzt gezeigten Schwächen wieder ausgemerzt werden.

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