Fußball

DSC Wanne-Eickel ist für die Revanche gerüstet

Und wieder darf gejubelt werden: Nicht nur DSC-Torjäger Dawid Ginczek (rechts) durfte sich zuletzt häufig die Glückwünsche seiner Kollegen abholen.

Und wieder darf gejubelt werden: Nicht nur DSC-Torjäger Dawid Ginczek (rechts) durfte sich zuletzt häufig die Glückwünsche seiner Kollegen abholen.

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Erneut stehen sich DSC Wanne-Eickel und Wiemelhausen gegenüber. Nach dem 6:1 vor vier Tagen ist Sebastian Westerhoff auf die Reaktion gespannt.

Läuft beim DSC Wanne-Eickel. Das 2:2 im Derby gegen Sodingen mal ausgeklammert, hat der Westfalenligist bislang alle Pflichtspiele der Saison überlegen gewonnen und dabei Tore am Fließband produziert. Vor einer Woche schickten die Westerhoff-Schützlinge den Spitzenreiter mit einer 8:0-Klatsche zurück nach Lennestadt, am Donnerstag fegten sie Concordia Wiemelhausen mit 6:1 aus dem Westfalenpokal. Keine drei Tage später sieht man sich wieder. Am Sonntag ab 15 Uhr haben die Bochumer auf ihrem Kunstrasen an der Glücksburger Straße die Chance, sich für die Pokalpleite zu revanchieren und drei Punkte auf ihr Konto zu packen.

„Wer ist unser Bester? Wester, Wester“: Natürlich hat Sebastian Westerhoff solche Fangesänge registriert. „Ich bin aber weit davon entfernt, die Leistungen auf mich zu beziehen“, bleibt der junge DSC-Trainer ganz bescheiden. „Die Jungs machen es im Moment einfach außergewöhnlich gut.“ In der ersten Halbzeit sei am Donnerstag noch zuviel Hektik drin gewesen. „Die zweite war dann aber sehr souverän“, so Westerhoff. „Wenn wir unseren Ballbesitzfußball spielen können, ist das einfach gut.“

Zweikämpfe, Ordnung und Positionsspiel

Um Ballbesitzfußball spielen zu können, muss man erstmal den Ball haben. Und deshalb ist die Abwehrarbeit, individuell wie im Kollektiv, für Westerhoff die Basis des Erfolgs. „Im Pokalspiel hatten wir in der ersten Halbzeit teilweise keine so gute Ordnung. Da haben wir zwar kaum was zugelassen, aus den Ballgewinnen aber zu wenig gemacht“, blickt der DSC-Coach zurück. Die zweite Hälfte kam seinen Idealvorstellungen dann sehr nah. „Wenn wir die wichtigen Zweikämpfe gewinnen und dann ein gutes Positionsspiel haben, können wir mit unserer Qualität richtig gut Fußball spielen.“

Das wissen nun auch die Concorden. Ob die in den wenigen Stunden bis zum erneuten Aufeinandertreffen ein Gegenrezept finden, um den DSC auszubremsen? „Ich bin selbst gespannt“, sagt Westerhoff. „Ich glaube, dass das 1:6 für Wiemelhausen schon ein Ansporn sein wird.“ Große Sorgen macht er sich dennoch nicht. „Bei uns wird niemand den Gegner auf die leichte Schulter nehmen. Dafür sind die Jungs zu klar im Kopf und haben auch zu viel Bock auf Fußball“, ist er sicher.

Weil der DSC einen ausgeglichenen, breiten Kader und keine Verletzungssorgen hat, wird Westerhoff wieder rotieren lassen. „Sicher wird nicht die Mannschaft spielen, die am Donnerstag auf dem Platz stand. Ob es genau die vom letzten Sonntag wird, weiß ich noch nicht. Da warten wir mal die letzten Eindrücke ab.“

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