Fussball - Westfalenliga

DSC Wanne-Eickel geht erneut auf Reisen – nach Iserlohn

Immer mehr investieren als der Gegner: so wie’s hier Wannes Davide Basile (Mi.) im Westfalenpokalspiel gegen Concordia Wiemelhausen tut.

Immer mehr investieren als der Gegner: so wie’s hier Wannes Davide Basile (Mi.) im Westfalenpokalspiel gegen Concordia Wiemelhausen tut.

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Der DSC Wanne-Eickel spielt beim FC Iserlohn um Westfalenliga-Punkte. Trainer Sebastian Westerhoff hat etwas geradezurücken nach dem Pokalspiel.

FC Iserlohn - DSC Wanne-Eickel (15 Uhr, Hemberg-Stadion, Iserlohn). Schlag auf Schlag geht es für den DSC Wanne-Eickel. Am Donnerstagabend sicherten sich die Wanner, durch einen 1:0-Erfolg beim FC Preußen Espelkamp, den Einzug ins Viertelfinale des Westfalenpokals. Dort geht es Ende November nun zum Oberligisten SV Schermbeck.

Am Sonntag begibt sich die Mannschaft von Sebastian Westerhoff erneut auf Reisen. Dann ist der DSC um 15 Uhr zu Gast im Hemberg-Stadion des FC Iserlohn.

Sebastian Westerhoff liegt noch etwas besonders auf dem Herzen

Doch bevor sich der DSC-Coach auf Iserlohn konzentrierte, lag ihm noch etwas anderes ganz besonders am Herzen.

„Der Trainer von Espelkamp, Tim Daseking, sagte nach dem Spiel gegenüber dem Portal Fupa dass wir ein sehr unfairer Gegner gewesen seien, mit aggressiven verbalen Attacken von der Bank. Dies möchte ich ausdrücklich zurückweisen. Denn genau das Gegenteil war der Fall. Er hat ab Mitte der ersten Hälfte, bis zum Ende der Partie, meine Spieler durchgehend verbal beleidigt. Dies können alle Spieler bestätigen. Dazu habe ich ihm dann auch während des Spiels ein paar Takte gesagt. Damit ist die Sache für mich erledigt. Wir sind eine Runde weiter, alles ist gut“, erklärt Sebastian Westerhoff.

Ein trainingsfreier Freitag für den DSC Wanne-Eickel

Seiner Mannschaft gab er nach dem schwierigen, intensiven und aufreibenden Spiel für den Freitag trainingsfrei. Zwar seien alle Akteure ohne Blessuren zurückgekommen, doch für den Kopf war die Partie sehr anstrengend.

„Die Jungs sind müde und sollten anschließend zwei Tage die Beine hochlegen, um dann fit und hochkonzentriert in die Partie in Iserlohn zu gehen. Denn auch dort müssen wir 100 Prozent geben, um die drei Punkte mitzunehmen“, so der DSC-Coach weiter. Der FCI vollzog vor der Saison einen großen Umbruch, steckt derzeit jedoch im Tabellenkeller fest und steht auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Immer investieren als der Gegner

„Aber es wird so sein, wie in fast jedem Spiel in dieser Liga. Fast alle Mannschaften sind auf Augenhöhe, so dass meist die Truppe die Partie gewinnt, die etwas mehr investiert als der Gegner“, ist sich Sebastian Westerhoff sicher.

Definitiv ausfallen wird neben Cedric Presshoff, Malek Ali-Khan und auch weiterhin Lukas Zieglmeir, der nach seinen Schambeinproblemen zwar unter der Woche am Trainingsbetrieb teilnahm, jedoch noch lange nicht für einen Kaderplatz im Frage kommt. „Er ist auf einem guten Weg, doch das dauert sicher noch“, so Westerhoff.

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