Basketball - DBBL Playoffs

Der Herner TC kann das nächste Kapitel schreiben

Der Herner TC kämpft um den Einzug ins Finale: Beatrice Attura, hier am Ball, und ihre Teamkolleginnen haben den TSV 1880 Wasserburg zu Gast.

Der Herner TC kämpft um den Einzug ins Finale: Beatrice Attura, hier am Ball, und ihre Teamkolleginnen haben den TSV 1880 Wasserburg zu Gast.

Foto: Klaus Pollkläsener

Nach Platz eins nach den Ligaspielen und dem Gewinn des DBBL-Pokals geht es für den Herner TC nun gegen Wasserburg um den Einzug ins Finale.

Was bis jetzt für den Herner TC gelaufen ist, das waren schon zwei prominente Einträge in die Vereinshistorie des HTC wert und in die Chronik des Basketballsports in Herne. Das nächste Kapitel noch in dieser Saison könnte innerhalb der kommenden drei Wochen dazu kommen, einer eh schon historischen Spielzeit das nächste Stück Basketball-/HTC-Geschichte hinzufügen. Gegen den TSV 1880 Wasserburg spielt der Herner TC um den Einzug ins Finale, das erste Spiel bestreiten die Hernerinnen am Samstag (18 Uhr) in eigener Halle, in der H2K-Arena.

Die Favoritenrolle hat spätestens jetzt, im Halbfinale, ihre Pflicht und Schuldigkeit getan: „Jetzt sind es noch vier Mannschaften, die alle auf Augenhöhe sind. Und jede Mannschaft will auch ins Finale“, sagt HTC-Trainer Marek Piotrowski. Wasserburg hat in der Vorsaison die Spiele um Platz eins 0:3 gegen Keltern verloren, in diesem Jahr will der TSV sie ebenfalls wieder erreichen.

Die Hernerinnen, die im März erstmals DBBL-Pokalsieger geworden sind, hatten da schon das erste Gold in der Hand. Die Chance auf dieses Edelmetall für den Titel in der Liga wollen sie ebenfalls nutzen – und Trainer Marek Piotrowski hat nach den zwei gewonnenen Viertelfinalspielen gegen Eintracht Braunschweig schon eine positive Grundanspannung ausgemacht.

In den Playoffs ist alles wichtig

„Jetzt sind Playoffs. Da gibt es keine Schmerzen mehr und keine Müdigkeit. Das Adrenalin gleicht alles aus“, sagt der Trainer des Herner TC.

Als Bonus des Hauptrundensieges haben die Hernerinnen das Heimrecht im ersten und möglichen dritten Spiel: Piotrowski und seine Spielerinnen hoffen auf eine ausverkaufte Halle in den Playoff-Heimspielen und die nötigen paar Prozent extra, die man als gastgebende Mannschaft aus der Unterstützung in eigener Halle mit durchs Spiel nehmen kann.

On in den Playoffs eher die individuelle Stärke entscheiden kann, oder ob es die Teamstärke ist oder sich beides die Waage hält? Für Marek Piotrowski ist in den Playoffs klar: „Jetzt ist alles wichtig.“

TSV hat Freiburg ausgeschaltet

Für die Hernerinnen wäre allein das Erreichen der Finalserie schon ein bisher noch nicht dagewesener Erfolg, aber dorthin will ja jedes der vier Teams. Die Wasserburgerinnen haben sich in drei Spielen gegen die Eisvögel USC Freiburg durchgesetzt, bestritten das entscheidende Spiel am vergangenen Wochenende. Die Herner Damen haben Braunschweig in zwei Spielen ausgeschaltet, hatten vergangenen Wochenende spielfrei.

Die einen, Wasserburg, sind im Rhythmus geblieben, die anderen, Herne, konnten ein bisschen Kraft tanken: auf den Adrenalinspiegel beider Teams wird sich das eine wie das andere kaum ausgewirkt haben.

Playoff-Halbfinale, Spiel1:

Herner TC - TSV 1880 Wasserburg

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