Landesliga

Wie Wetters Handball-Damen noch zu Laufwundern werden

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Den Damen der HSG Wetter/Grundschöttel bleibt seit sechs Monaten nur Online-Training.

Den Damen der HSG Wetter/Grundschöttel bleibt seit sechs Monaten nur Online-Training.

Foto: HSG Wetter / Grundschöttel

Wetter.  Das Team der laufenden Saison soll für die HSG Wetter/Grundschöttel auch in der nächsten Saison der Handball-Landesliga antreten.

Die aktuelle Handball-Saison 2020/21 haben die Damen der HSG Wetter/Grundschöttel länger abgehakt, die Teilnahme an einer möglichen Aufstiegsrunde hatte Trainer Andreas Wieczorek im Januar ausgeschlossen. Stand heute bleibt die Mannschaft aber für die kommende Landesliga-Saison so zusammen, erklärte er auf der Vereins-Webseite. Neuzugänge seien noch nicht in Sicht, dies ergebe sich erst kurzfristig.

Vor sechs Monaten standen die HSG-Ladies das letzte Mal gemeinsam auf dem Spielfeld. Mit hoher Motivation war man in die Saison gestartet, hatte mit Xenia Kolath, Martina Scholz und Anna Wieczorek gleich drei Neuzugänge verbucht-. Und sich höhere Ziele gestzt, nach früher Sicherung des Klassenerhalts peilte man eine Platzierung im oberen Drittel der Tabelle an. Etwas verspätet konnte man mit einem Kantersieg gegen die SG Ruhrtal starten., ehe man sich ähnlich deutlich dem Aufstiegsfavoriten TV Wattenscheid geschlagen geben musste, dann war es auch schon wieder vorbei mit der Saison.

Seit Oktober schwitzen die Wetteraner Landesligadamen online und auf Distanz, beim Lauftraining waren auch Schnee und Eis keine Ausrede. „Die aktuelle Situation ist ohne gemeinsames Training unbefriedigend“, beschreibt es Trainer Wieczorek. Die Trainingsbeteiligung der Online-Einheiten und Laufaufgaben sei okay, sagte er, sie könnte jedoch auch besser sein.

Saisonstart nicht vor Oktober

„Wenn es wärmer wird und weiter geimpft wird, tippe ich, dass wir ab Juni gemeinsam draußen trainieren können“, gibt Wieczorek einen Ausblick: „Gemeinsames Hallentraining wäre dann ab Juli vielleicht realistisch und Freundschaftsspiele ab August oder September.“ Den Saisonstart sieht der Trainer der HSG-Damen jedoch nicht vor Oktober. Ein später Saisonstart könnten der HSG Wetter/Grundschöttel aber auch zu Gute kommen, bis dahin könnten auch die aktuell wegen Schwangerschaft ausfallenden Spielerinnen wieder einsatzbereit sein. „Wir bleiben weiter tapfer, halten uns an die Regeln, schwitzen gemeinsam online und werden vielleicht doch noch zu wahren Laufwundern“, schreibt Spielerin und Pressesprecherin Nina Gerhartz: „Alles um dem Traum, gemeinsam wieder auf der Platte zu stehen und füreinander zu kämpfen, ein Stückchen näher zu kommen.“

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