Nachruf

Volleyballer trauern um Peter Guddat aus Wetter

Der ehemalige Volleyball-Schiedsrichter und Trainer Peter Guddat aus Wetter verstarb im Alter von 73 Jahren.

Der ehemalige Volleyball-Schiedsrichter und Trainer Peter Guddat aus Wetter verstarb im Alter von 73 Jahren.

Foto: Verein

Wetter  Die Volleyballer trauern um Trainer und Schiedsrichter Peter Guddat, der mit 73 Jahren in seiner Heimatstadt Wetter verstorben ist.

Die Sport-Union Annen und der Westdeutsche Volleyball-Verband (WVV) trauern um Peter Guddat. Lange Jahre war er als Trainer und Schiedsrichter für den Wittener Verein tätig. Am 27. Dezember verstarb Guddat im Alter von 73 Jahren in seiner Heimatstadt Wetter.

Seit 1995 war der passionierte Volleyballer, der zuvor als Badmintonspieler beim TuS Bommern erfolgreich aktiv war, Ehrenmitglied des westdeutschen Verbandes - dieser Sport prägte einen großen Teil seines Lebens. In den 80-er-Jahren war er sehr erfolgreich als Trainer des Damenteams der SU Annen. Von der Jugend an betreute er seine Schützlinge, schaffte mit ihnen später den Aufstieg bis in die Regionalliga.

Als Schiedsrichter auch international im Einsatz

Parallel zu seiner Trainertätigkeit entwickelte sich Guddats Laufbahn als Volleyball-Schiedsrichter. Sowohl national als auch international erwarb er sich höchsten Respekt. Der SUA-Referee erwarb sich dort seine Meriten auch bei einigen bedeutenden Turnieren, leitete u. a. Partien bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften. Nach Beendigung seiner Tätigkeit bei der SUA zog es ihn weiter nach Bochum zum TV Gerthe.

Peter Guddat, so würdigt ihn der Westdeutsche Volleyball-Verband, „stand für Kompetenz und Führungsstärke. Seine Führungsstärke hatte nicht primär ihre Wurzeln in der Ausübung seines Amtes. Sie resultierte aus seinem empathischen, den Mannschaften zugewandten Wesen. Seine unvergleichliche Art, Spiele zu leiten, machte ihn beliebt. Er war Vorbild für viele Kolleginnen und Kollegen."

WVV würdigt die großen Verdienste von Peter Guddat

Im Bundesschiedsrichterausschuss war der Wetteraner lange Jahre zuständig für die Besetzung von deutschen Jugendmeisterschaften und Bundespokalen mit Schiedsrichtern.

Als Verbandsschiedsrichterwart richtete er sein Augenmerk besonders auf die Aus- und Weiterbildung der Spielleiter. „Das Renommee der Unparteiischen im WVV ist noch heute ein Beleg seiner hervorragenden Arbeit", schreibt der Verband auf seiner Internetseite. (OS)

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