Jahrestagung

TV Hohenlimburg 1871 will Mitglieder gewinnen

Vorstand und die anwesenden Jubilare des TV 1871: (von links) Hartmut Köppen, Gaby Schreckenberg, Burkhard Blesel, Sven Posselt, Ingeborg Marl, Marc Humme, Gerda Schreiber, Heidi Wandel.

Foto: Lutz Risse

Vorstand und die anwesenden Jubilare des TV 1871: (von links) Hartmut Köppen, Gaby Schreckenberg, Burkhard Blesel, Sven Posselt, Ingeborg Marl, Marc Humme, Gerda Schreiber, Heidi Wandel. Foto: Lutz Risse

Hohenlimburg.   Ältester Sportverein in Hohenlimburg wird 2021 150 Jahre alt. Vorstand will neue Mitglieder gewinnen. Im vergangenen Jahr Sparkurs gefahren.

Ein großes Ziel haben die Verantwortlichen des ältesten heimischen Sportvereins, TV Hohenlimburg 1871, für die nächsten Jahre. Sie wollen der Mitgliederstagnation entgegenwirken. Das war ein großes Thema der Jahreshauptversammlung im Zehner Treff.

„Zum Glück ist unsere Mitgliederzahl im vergangenen Jahr konstant geblieben“, so die Vorsitzende des TV 1871, Gaby Schreckenberg. Aus den Abteilungen gibt es positive Signale, dass die Zahl der Mitglieder wieder nach oben geht. In der Basketball-Abteilung möchte man – mindestens – zwei neue Teams für die kommende Saison melden. Auch eine U12 ist wieder im Aufbau.

Neue Abteilung

Zudem gründete sich – die WESTFALENPOST berichtete – mit dem Brasilianischen Jiu Jitsu (BJJ) eine neue Abteilung. Auch hier hofft der Vorstand, dass das Engagement um Übungsleiter Antonio Russo regen Anklang findet.

Sehr gut machen sich auch die Abteilungen „Fitness und Selbstverteidigung“ von Markus Frenkel sowie die Eltern-Kind-Gruppe von Christine Wille-Zydek. „Bei der Eltern-Kind-Gruppe gibt es sogar eine Warteliste“, sagt Gaby Schreckenberg – auch hier arbeiten die Hohenlimburger sehr erfolgreich. Eine zweite Gruppe, eine so genannte „Psycho-Motorik-Gruppe“, ist geplant.

Jetzt muss sich das auch in den Zahlen bemerkbar machen – genau wie der Sparkurs, den der TV 1871 nach zuletzt hohen Ausgaben fahren musste. Hier und da entschied man sich für einen Anbieterwechsel, viele Übungsgruppen wurden aus städtischen Sporthallen gezogen und in den Trainingsplan der vereinseigenen Jahnhalle integriert. Denn die Sportstättennutzungsgebühr wird in diesem Jahr nicht nur den TV 1871 betreffen. „Unsere vereinseigene Halle hat eine unheimliche Bedeutung gewonnen“, sagt Gaby Schreckenberg. Bereits jetzt wies die Präsidentin auf ein ganz besonderes Jahr hin – 2021. Denn da wird der TV Hohenlimburg 1871 150 Jahre alt. Das möchte der Verein, nicht nur mit den Mitgliedern, natürlich groß feiern.

Die gute Kassenlage bestätigte auch Schatzmeister Marc Humme, der von einem Überschuss berichten durfte. Allerdings musste er die guten Nachrichten ein wenig relativieren. „In der Hausmeisterwohnung sind wichtige Sanierungsarbeiten fällig. Da werden wir wohl oder übel wieder Geld in die Hand nehmen müssen“, so Humme. „Im vergangenen Jahr mussten wir zum Glück keine Reparaturen durchführen lassen.“ Wahlen gab es an diesem Tag nur drei – Hartmut Köppen (2. Vorsitzender) und Marc Humme (Kassierer) bleiben in ihren Ämtern, Michael Przibylla wird die Kasse prüfen.

Wenig Beteiligung

Einen großen Kritikpunkt aus den Reihen gab es allerdings doch – die Beteiligung der Mitglieder beim Sportabzeichen ließ stark zu wünschen übrig. Erstmalig kam der TV 1871 nicht in die Hohenlimburger Sportabzeichen-Wertung, weil zu wenige Mitglieder an der Olympiade des kleinen Mannes teilgenommen haben. Zum Abschluss ehrte der Vorstand noch langjährige und treue Mitglieder: 20 Jahre im Verein: Joachim Dreher, Gerda Schreiber, Fiona Lehmann; 25 Jahre: Michaela Stranegger, Heidi Wandel; 30 Jahre: Andreas Pohl, Christoph Przibylla, Ellen Müller; 35 Jahre: Stefan Hank, Ingeborg Marl; 45 Jahre: Ursula Werkmüller, Thomas Brendel; 50 Jahre: Burkhard Blesel; 55 Jahre: Michael Altemeyer, Reinhold Becker; 60 Jahre: Thomas Scheffler, Wolfgang Weber.

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