Phoenix Hagen

Hollersbachers nächster Schritt

Youngster mit Megafon: Marco Hollersbacher stimmt die Humba auf dem Heuboden an. David Godbold (li.) amüsiert sich.

Youngster mit Megafon: Marco Hollersbacher stimmt die Humba auf dem Heuboden an. David Godbold (li.) amüsiert sich.

Foto: Michael Kleinrensing

Phoenix-Trainer Kevin Magdowski attestiert dem 17-Jährigen gegen Kirchheim ein gutes Spiel und setzt Hoffnungen in die Hagener Youngsters.

Phoenix Hagen siegt gegen Kirchheim

Großer Jubel bei Phoenix Hagen. Der Heimsieg gegen Kirchheim war der entscheidende Schritt Richtung Play-offs in der 2. Basketball-Bundesliga Pro A. Wir haben Youngster Marco Hollersbacher interviewt .
Phoenix Hagen siegt gegen Kirchheim

Langsam stieg Marco Hollersbacher durch die Zuschauerreihen vom Heuboden herunter. Als er den langen Weg zurück auf den Platz geschafft hatte, hatten die Teamkollegen ihre Ehrenrunde schon hinter sich. Das nahm der Phoenix-Youngster aber gern in Kauf, ihm war nach dem deutlichen Heimsieg über Kirchheim und dem Einzug in die Play-offs der 2. Basketball-Bundesliga Pro A ja eine noch größere Ehre zuteil geworden: Der 17-Jährige durfte inmitten der Fans das Megafon in die Hand nehmen, um dann – mit diebischer Freude – die Humba anzustimmen.

Er hatte es sich verdient, denn Hollersbacher hatte zuvor auch im Spiel für Aufsehen gesorgt. Kevin Magdowski wollte zwar keinen seiner Spieler hervorheben. „Es war gegen Kirchheim nicht die individuelle Klasse, die den Ausschlag gegeben hat, sondern die mannschaftliche Leistung“, sagte der Phoenix-Cheftrainer. Ein paar nette Worte fürHollersbacher hatte der Coach aber trotzdem übrig. „Für mich war sein Auftritt keine Überraschung, denn wir haben im Training gut miteinander gearbeitet. Marco hat den nächsten Schritt gemacht“, lobte der Chef seinen jüngsten Spieler.

Immer eine Antwort gefunden

Sieben Punkte hatte der so freundlich Geadelte am Samstag markiert und auch mit seiner Körpersprache und Präsenz überzeugt. „Das ist einfach ein super Gefühl: Als Hagener in Hagen solch ein gutes Spiel zu machen. Das war für mich ein perfekter Abend.“ Gegen Kirchheim habe seine Mannschaft „immer eine Antwort gefunden“ – und sei auf sämtliche Pläne des Gegners vom Trainerteam „optimal vorbereitet“ worden.

Schnell war der Flügelspieler mit seinen Gedanken dann aber bei den Play-offs. „Egal, welche Mannschaft kommt – wir werden 100-prozentig konzentriert an die Sache herangehen und den Gegner akribisch analysieren. Und dann in den Spielen natürlich alles geben.“

Eine Einstellung, die seinem Trainer gefallen dürfte. „Vor zwei Wochen war es Jasper Günther, jetzt Marco Hollersbacher, der auf sich aufmerksam machen konnte“, berichtete Magdowski. Mit seinen jungen Wilden hat dieser noch einiges vor. „Es ist wichtig, dass die Jungs immer mehr reinwachsen. Marco war nicht nur besser drauf als sonst, sondern ist einfach besser geworden. Und das wird uns helfen.“

Um das identitätsstiftende Element bei der ganzen Angelegenheit weiß nicht nur der Hagener Hollersbacher, sondern auch der Berliner Magdowski: „Es macht den Sieg noch einmal schöner, wenn sich so junge Leute aus Hagen bei uns entwickeln und vielleicht noch einige Jahre in Hagen bleiben.“

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