Rudern

Achter mit Herdecker Weißenfeld ist zurück auf dem Kanal

Der Deutschland-Achter mit dem Herdecker Johannes Weißenfeld (rechts) ist zurück auf dem Dortmund-Ems-Kanal.

Der Deutschland-Achter mit dem Herdecker Johannes Weißenfeld (rechts) ist zurück auf dem Dortmund-Ems-Kanal.

Foto: WAZ Bochum

Dortmund/Herdecke.  Der Winter ist abgehakt, Johannes Weißenfeld ist mit dem Deutschland-Achter zurück auf dem Kanal. Und ist auf dem Weg zu Olympia sehr motiviert:

Der Deutschland-Achter mit dem Herdecker Johannes Weißenfeld ist in der Vorbereitung auf Olympia 2021 auf den Dortmund-Ems-Kanal zurückgekehrt. Wegen des Wintereinbruchs war in den letzten Wochen dort an Rudern nicht zu denken. „Wir haben fast drei Wochen gar nicht gerudert, waren sehr viel auf dem Ergometer, von daher ist die Vorfreude sehr groß“, sagte Weißenfeld: „Die Bedingungen werden jetzt von Tag zu Tag besser, das ist sowieso eine coole Zeit. Die Tage werden wieder länger, die Temperaturen wärmer. Es geht raus aus dem Winterloch, hinein in den Frühling. Wir schauen positiv nach vorne.“

Ursprünglich hatte der Achter ins portugiesische Avis ins Trainingslager reisen wollen, das wurde allerdings kurzfristig angesichts der Corona-Lage dort abgesagt. Zuletzt hatten Deutschlands Top-Ruderer die Sportart gewechselt und in den Langlauf-Loipen rund um Willingen im Sauerland trainiert. Mit einem Stufentest auf dem Ergometer und einem Krafttest wurde nun das Wintertraining beendet. „Ich habe noch keine genauen Ergebnisse, aber aus meiner Sicht ist es sehr vielversprechend gelaufen“, erklärte Weißenfeld: „Wenn du siehst, dass das, was du machst, auch Früchte trägt, gibt das einen Motivationsboost, noch akribischer weiterzuarbeiten.“

Trainingslager in Portugal

Nominell steht für den Deutschland-Achter vom 27. Februar bis zum 17. März ein Trainingslager in Lago Azul (Portugal) an. Im April folgen dann die Europameisterschaften im italienischen Varese (9. - 11. April). „Wenn alles klappt, geht es jetzt Schlag auf Schlag“, sagte Weißenfeld: „Irgendwie ist das schon ungewohnt, aber wir freuen uns auf die Wettkampfsaison und haben es nicht verlernt.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben