Frauen-Volleyball-Verbandsliga

TC Gelsenkirchen belohnt sich für harte Arbeit

Läuft bei ihnen: Nadine Müller (l.) und Sabine Burczyk klatschen ab.

Läuft bei ihnen: Nadine Müller (l.) und Sabine Burczyk klatschen ab.

Foto: Michael Korte / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen.  Die Volleyballerinnen des TC Gelsenkirchen haben ihren fünften Sieg im fünften Spiel eingefahren und stehen jetzt an der Tabellenspitze.

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Durch den 3:1 (25:14, 25:19, 19:15, 25:17)-Sieg über die Zweitvertretung des RC Sorpesee untermauerten die Volleyballerinnen des TC Gelsenkirchen ihre Favoritenstellung in der Verbandsliga Gruppe 3. Durch den fünften Erfolg im fünften Spiel eroberten sich die Grillonen mit jetzt 14 Punkten die Tabellenführung vor Telstar Bochum (13), der SG Vest und VV Schwerte II (beide 11). „Wir sind jetzt alleine oben in der Tabelle. Das ist der Lohn für die Arbeit der letzten Woche. Ich rede zu diesem Zeitpunkt noch nicht von Endzielen, wir haben lediglich ein Mosaiksteinchen mehr gesammelt“, bilanziert TCG-Trainer Gerd Hemforth.

Sorpesee war für die Gelsenkirchenerinnen ein relativ unbeschriebenes Blatt und entpuppte sich als junge Mannschaft. „Sie waren im ersten Satz sehr beeindruckt von unserem Spiel“, so Hemforth, der dann etwas wechselte, so dass die RC-Talente einige Punkte verbuchen konnten, ohne die Grillonen in Bedrängnis zu bringen. Auch im zweiten Satz führte der Favorit haushoch. „Danach haben sich meine Mädels etwas zurückgenommen, dadurch kam Sorpesee auf, wurde frecher und stärker“, sagt Hemforth. Der dritte Satz ging an die Gäste, bevor die Grillonen im vierten Satz den Sack zumachten. Wie erwartet musste Außenangreiferin Jacqueline Wilim aus gesundheitlichen Gründen passen. Außerdem stand die zweite Libera Kerstin Zagozen aus privaten Gründen nicht zur Verfügung. Gerd Hemforth ließ für Wilim die ehemalige Hernerin Leonie Ress spielen, die zuletzt im Spitzenspiel gegen VV Schwerte II (3:2) keine Einsatzzeit bekommen hatte. „Leonie hat sich die Position mit Kathrin Burczyk geteilt. Auch Luisa Gebauer hat bei uns als Zuspielerin Wettkampferfahrung gesammelt“, stellt der TCG-Coach fest. Bis Weihnachten warten noch drei Ligaspiele in Bönen, gegen Haltern und in Meschede auf die Grillonen. „Wir haben bislang gezeigt, dass wir zurecht oben stehen. Ziel ist es jetzt, auch ganz vorne zu bleiben“, blickt Gerd Hemforth voraus.

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