Handball-Oberliga

Schalkes Trainer Hosenfelder glaubt fest an einen Sieg

Philipp Gemsa und der FC Schalke 04 erwarten am Samstagabend in der Schürenkamp-Halle Aufsteiger CVJM Rödinghausen.

Philipp Gemsa und der FC Schalke 04 erwarten am Samstagabend in der Schürenkamp-Halle Aufsteiger CVJM Rödinghausen.

Foto: Michael Korte

Schalke.  „Sollten wir gewinnen, hätten wir ein bisschen den Rücken frei“, sagt Schalkes Handball-Trainer Hosenfelder vor dem Heimspiel gegen Rödinghausen.

Sebastian Hosenfelder ist davon überzeugt, dass seine Handballer ihr Spiel am Samstagabend in der Schürenkamp-Halle gegen Aufsteiger CVJM Rödinghausen gewinnen werden. Dass ein Sieg fast gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt in der Oberliga wäre, will sich der Trainer des FC Schalke 04 jedoch nicht entlocken lassen. Anwurf wird um 19.30 Uhr sein.

Sondern? „Sollten wir gewinnen, hätten wir ein bisschen den Rücken frei“, antwortet Sebastian Hosenfelder, der gegen den vier Punkte besser platzierten Tabellenachten alle Spieler zur Verfügung hat, so dass es für den einen oder anderen nicht zu einem Platz im 14er-Kader reichen wird. „Wen wir rauslassen, werden wir im Trainerteam noch absprechen“, sagt der Coach.

24:25-Niederlage nach 24:22-Führung im Hinspiel

Mut macht Sebastian Hosenfelder nicht nur die augenblicklich gute Verfassung seiner Mannschaft, sondern auch die Erinnerung an das Hinspiel beziehungsweise die zweite Halbzeit dieser Partie. „Die erste war leidenschaftslos, aber in der zweiten haben wir uns gefangen und am Ende sogar geführt“, sagt er. Mit 24:22 nach knapp 56 Minuten, um genau zu sein. Am Ende hieß es allerdings 25:24 für Rödinghausen.

Teil der Erinnerung Sebastian Hosenfelders ist auch, dass der CVJM auf mehreren Positionen sehr robuste Handballer hat, allerdings im zentralen Rückraum Corbinian Krenz, also einen Mann mit einer ganz anderen Statur, „der sehr gefährlich ist und immer in die Tiefe geht“, wie der Schalker Trainer sagt. „Rödinghausen ist eine Mannschaft, die total über Emotionen kommt und immer bis zum Schluss fightet.“ Was auch daran abzulesen ist, dass einige Partien des Teams aus der kleinsten Gemeinde des Kreises Herford (knapp 10.000 Einwohner) mit einem engen Resultat zu Ende gegangen sind.

Bevor es dann in die Karnevalspause geht, müssen die Schalker Handballer im Viertelfinale des Kreispokals ran. Der Titelverteidiger gastiert am Montag (17. Februar, 19.30 Uhr) beim HSC Haltern-Sythen II, der eigentlich Bezirksligist ist. Da die Seestädter aber ihre erste Mannschaft nicht gemeldet haben, könnten auch Spieler des Oberliga-Teams auflaufen.

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